Deutsche Redaktion

Im Gespräch mit den Übersetzern des Romans „Lalka“

03.04.2026 13:40
Dass „Die Puppe“ bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren hat, betonen auch die beiden Übersetzer Lisa Palmes und Lothar Quinkenstein. Für ihre deutsche Übersetzung werden sie Mitte April mit dem Usedomer Übersetzerpreis ausgezeichnet.
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  • Im Gespräch mit den Übersetzern des Romans „Lalka“
Buchumschlag der dt. bersetzung von Lalka (Die Puppe), 2025
Buchumschlag der dt. Übersetzung von „Lalka“ (Die Puppe), 2025© Kampa Verlag

Als positivistische Schullektüre in Polen nicht immer beliebt, inspiriert „Lalka“ – „Die Puppe“ – bis heute Leser, Kritiker und Filmemacher gleichermaßen. Bolesław Prus’ Roman ist weit mehr als nur eine Erzählung über Warschau vor über hundert Jahren – er gilt als eine vielschichtige Studie über das menschliche Schicksal. Themen wie Arbeit, Ehrlichkeit und Güte stehen hier Armut, Gleichgültigkeit und Stolz gegenüber.

Lisa Palmes und Lothar Quinkenstein in der Berliner Buchhandlung Buch|Bund, fot. © Arkadiusz Łuba Lisa Palmes und Lothar Quinkenstein in der Berliner Buchhandlung Buch|Bund, fot. © Arkadiusz Łuba

Dass „Die Puppe“ bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren hat, betonen auch die beiden Übersetzer Lisa Palmes und Lothar Quinkenstein. Für ihre neue deutsche Übersetzung werden sie Mitte April mit dem Usedomer Übersetzerpreis ausgezeichnet. Arkadiusz Łuba hat mit ihnen gesprochen.

„Lachen kann, wer Zähne hat“ – Derbe Sprache des polnischen Originals in deutscher Übersetzung von Lisa Palmes

26.09.2025 11:50
Das Buch hat den in Polen finanziell höchstdotierten Literaturpreis für Prosa erhalten. Nun erscheint es auch auf Deutsch. Mit der Übersetzerin hat Arkadiusz Łuba gesprochen.