In seinem Essayband „Kosmopolen“, beschäftigt er sich mit der Idee des Kosmopolitismus, der europäischen Identität und einer geistigen Gemeinschaft jenseits nationaler Grenzen. Ausgangspunkt sind für ihn unter anderem die Erfahrungen polnischer Emigranten und Schriftsteller wie Andrzej Bobkowski, Czesław Miłosz und Gustaw Herling-Grudziński.
Im Gespräch mit Kuba Kukla spricht Becker über seine Erfahrungen mit dem Leben zwischen Polen und Deutschland, über unterschiedliche Sichtweisen auf Geschichte, gegenseitige Stereotype und Missverständnisse. Er thematisiert auch die deutsch-polnische Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust und fragt, ob es möglich ist, nationale Perspektiven zu überwinden und eine tatsächlich europäische Gemeinschaft zu schaffen.