An die Romantik glauben? – „Jahrbuch Polen 2026 – Romantik“ ist erschienen
Die polnische Romantik – sie liegt fast zwei Jahrhunderte zurück und wirkt doch bis heute nach. In Politik, Gesellschaft und im Umgang mit der eigenen Geschichte sind ihre Spuren noch deutlich sichtbar. Das neue „Jahrbuch Polen 2026“ des Deutschen Polen-Instituts widmet sich deshalb dem romantischen Erbe Polens und fragt, warum es bis heute so prägend ist.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Polen-Instituts und Herausgeber des Jahrbuches Dr. Andrzej Kaluza. fot. © Grzegorz Litynski / DPI Darmstadt
Mitte der 1990er Jahre war bereits das Ende des romantischen Paradigmas in der polnischen Kultur ausgerufen worden. Doch offenbar war die Romantik damit keineswegs verschwunden. Arkadiusz Łuba hat darüber mit Dr. Andrzej Kaluza gesprochen. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Polen-Instituts und Herausgeber des neuen Jahrbuchs.
Umschlag von „Jahrbuch Polen 2026. Romantik“, © Harrassowitz Verlag