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Deutsche Redaktion

Determination der Linken, Demobilisierung bei Wählern der PiS

30.09.2019 11:25
Zwei Wochen vor den Parlamentswahlen ist die stärkste Determination bei den Wählern der Linken zu verzeichnen. In den Lagern der Regierungspartei PiS und der Bauernpartei PSL ist indes eine Demobilisierung zu beobachten, schreibt in der aktuellen Ausgabe die konservative Rzeczpospolita.
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PresseschauShutterstock.com

Rzeczpospolita: Determination der Linken, Demobilisierung bei Wählern der PiS

 

Zwei Wochen vor den Parlamentswahlen ist die stärkste Determination bei den Wählern der Linken zu verzeichnen. In den Lagern der Regierungspartei PiS und der Bauernpartei PSL ist indes eine Demobilisierung zu beobachten, schreibt in der aktuellen Ausgabe die konservative Rzeczpospolita. Laut einer Meinungsumfrage, die das Blatt in Auftrag gegeben hatte, sind 94 Prozent der Wähler der Linken stark determiniert und sechs Prozent eher determiniert, an den kommenden Wahlen teilzunehmen. Auch in den Reihen der Bürgerkoalition, lesen wir weiter, ist die Entschiedenheit groß - 89 Prozent der Wähler der Koalition sind entweder sehr (69 Prozent) oder eher (20 Prozent) determiniert, zu den Urnen zu gehen. Die Mobilisierung der Wähler der PiS könne man indes als lauwarm bezeichnen, kommentiert der Chef des Meinungsforschungsinstituts IBRiS, das die Umfrage durchgeführt hat, Marcin Duma. Hier sind nur 64 Prozent der Wähler entschieden, zu den Urnen zu gehen. “Wenn die Frequenz schon vor 12 Uhr weitaus höher sein wird, als vor 4 Jahren, wird das bedeuten, dass die Provinz wählen gegangen ist und die PiS hoch siegen kann”, analysiert Duma. “Wenn sie jedoch genauso sein wird und der Anstieg nachmittags stattfindet, dann könnte das Regierungslager, bei der aktuellen Mobilisierung seiner Wählerschaft, eine Niederlage erleiden. In den Europawahlen war vor allem die Mobilisierung auf dem Lande und in kleinen Städten von entscheidender Bedeutung”, erinnert Marcin Duma im Interview mit Rzeczpospolita. 

 

Rzeczpospolita: Mobilisierung der PiS-Anhänger wankt

 

PiS-Chef Jarosław Kaczyński sei sich der Gefahr völlig bewußt, urteilt in seinem Autorenkommentar zur Umfrage der Publizist der Rzeczpospolita, Bogusław Chrabota. Kaczyński sei neuerdings überall und rufe zum Kampf auf, denn er wisse, dass die für seine Partei günstigen Meinungsumfragen nichts wert sein werden, wenn die Frequenz nicht stimmt. Der PiS-Chef, so Chrabota, wisse auch, dass vorzeitiger Triumphalismus sehr entmutigend wirkt. Die Wähler könnten dann zu dem Schluss kommen, dass wenn ihre Partei den Sieg sowieso schon in der Tasche habe, ihre Stimme nicht wichtig sei und daher zu Hause bleiben. Und wenn hunderttausende eine solche Entscheidung treffen, dann könne der Traum vom Sieg wie eine Seifenblase platzen. Daher, so der Autor, sei die individuelle Entschlossenheit, die die Meinungsumfrage von IBRiS untersucht habe, so wichtig. Die Ergebnisse würden der Opposition Grund zur Hoffnung geben. Wenn man die Tatsache hinzunehme, dass unter den Wählern der PiS die Gruppe derjenigen am größten ist, die die aktuelle Kampagne zum Wählen überzeugt habe, dann erkläre dies die neuliche politische Hyperaktivität von PiS-Chef Kaczyński. Dieser, so Chrabota, werde vor den Wahlen alles tun, um weitere Wähler zu überzeugen und damit die Mobilisierung seiner Wählerschaft zu aktivieren. Er werde weiter vor der Rückkehr einer antinationalen und antistaatlichen Regierung der Bürgerplattform warnen. Denn er habe Angst vor der viel stärker mobilisierten Wählerschaft der Opposition, die mit dem neuen Gesicht von Kidawa-Błońska neulich ständig dazugewinne. Wer am Ende die Oberhand behalten werde, würden wir in zwei Wochen erfahren, so Bogusław Chrabota in der Rzeczpospolita. 



Gazeta Polska Codziennie: Polnische Wirtschaft profitiert von vernünftiger Immigrations-Politik

 

Die polnische Wirtschaft hat 2017 die weltweit meisten Wirtschaftsimmigranten auf Zeit aufgenommen, lesen wir in der aktuellen Ausgabe der regierungsnahen nationalkonservativen Gazeta Polska Codziennie. So habe Polen, laut den neuesten Statistiken der OECD, insgesamt 1,1 Millionen Immigranten aufgenommen, die für weniger als 12 Monate eingereist seien und damit unter anderem die USA überholt, in der zur selben Zeit 700 Tausend Angestellte auf Zeit zu Gast waren und Deutschland, für das sich  400 Tausend Arbeitssuchende entschieden hatten. Die Aufnahme einer so hohen Zahl von Immigranten sei notwendig gewesen, um weiteres schnelles Wirtschaftswachstum zu ermöglichen, erklärt im Interview mit dem Blatt der Hauptökonom der Bank PKO BP, Piotr Bujak. Zudem, so der Experte, würden die Migranten auch der Sozialversicherungsanstalt ZUS helfen, aktuelle Renten auszuzahlen. Neun von zehn der in Polen eingetroffenen Immigranten, so Gazeta Polska Codziennie, seien Arbeitskräfte aus der Ukraine. Die Tatsache, dass die neuen Angestellten Polen nicht nur geografisch, sondern auch kulturell nahe stehen, erleichtere die Assimilierung und bringe der polnischen Wirtschaft beträchtliche Profite. “Man kann auf keinen Fall sagen, dass diese Immigration die Lage auf dem Arbeitsmarkt verschlechtert hat, denn in den letzten Jahren ist die Arbeitslosigkeit in Polen auf ihr historisch niedrigstes Niveau gesunken und ist heute die drittkleinste in der ganzen EU”, erklärt Piotr Bujak im Interview mit Gazeta Polska Codziennie.