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Deutsche Redaktion

Die meisten Polen glauben, dass unser Land sich vor dem Coronavirus nicht schützen könne.

28.02.2020 13:30
Der Sitz der Zeitung Rzeczpospolita
Der Sitz der Zeitung "Rzeczpospolita"STANISLAW KOWALCZUK/EAST NEWS

Rzeczpospolita: Polen haben Angst vor einer Epidemie


Die Rzeczpospolita ist die erste, die am Freitag die neuesten Umfrageergebnisse zu einer landesweiten Stichprobe von 1041 Personen bezüglich des Ausbruchs des Coronavirus veröffentlicht. Die meisten Befragten glauben demnach, dass Polen sich vor dem chinesischen Virus nicht schützen könne. Laut einer Umfrage seien 41 Prozent der Polen überzeugt, dass das Virus, das bereits die meisten europäischen Länder angegriffen hat, an der Weichsel auch auftauchen werde. Gleichzeitig befürchte mehr als die Hälfte der Befragten, dass der Staat die Epidemie organisatorisch nicht bewältigen könne - so die jüngste Umfrage von ARC Rynek i Opinia.

75 Prozent der Befragten, informiert das Blatt, glauben, dass das Virus auch die Wirtschaft des Landes beeinflussen werde. Noch mehr Polen befürchten, dass es die Weltwirtschaft erschüttere. Die Studie zeige zudem, lesen wir, dass Frauen und Personen mit über 45 Jahren mehr Bedenken hinsichtlich einer möglichen Epidemie in Polen haben. Obwohl die Mehrheit der Befragten zwar erklären, heißt es weiter, dass sie wüssten, wie sie sich im Falle einer Ansteckung verhalten sollten, glauben fast alle, dass der polnische Staat eine Informationskampagne zu diesem Thema starten sollte.

Nach Angaben der Umfragefirma seien die Bedenken der Polen zu der potentiellen Epidemie begründet. Das Virus werde in polnischen Medien als tödlich beschrieben, lautet die Begründung. Die Anzahl der Opfer rege die Fantasie an. Medien verbreiten den Eindruck, dass man es mit einem Kampf gegen die Zeit und der Tatsache zu tun habe, dass das Coronavirus außer Kontrolle sei. Es sei wie ein Thriller-Drehbuch, und Menschen lieben es, Angst zu haben, behauptet die konservative Tageszeitung. Kein Wunder, dass dieses Thema in Medien so intensiv besprochen wird, so Rzeczpospolita am Freitag über die Emotionen der Polen zur schleichenden Epidemie.


Biznesalert: Polen und die USA sprechen über Öllieferungen nach Weißrussland 

Eine polnische Delegation besuchte diese Woche die USA, um unter anderem über Öllieferungen von Polen nach Weißrussland zu sprechen, schreibt heute das Branchenportal zum Energiemarkt Biznesalert. Die Amerikaner schlugen vor, lesen wir, dass sie Minsk völlig unabhängig von russischen Rohstoffen machen könnten. Der Bevollmächtigte der polnischen Regierung für die strategische Energieinfrastruktur, Piotr Naimski, soll während seines Besuchs in Washington zudem versichert haben, dass Polen daran interessiert sei, Weißrussland bei der Ölversorgung übers eigene Distributionssystem zu unterstützen, insoweit dies möglich sei. US-Außenminister Mike Pompeo soll zuvor in Minsk vorgeschlagen haben, heißt es weiter, dass die Amerikaner eine hundertprozentige Ölversorgung für Weißrussland sicherstellen könnten. Bedenklich bleibe hierbei die Tatsache, so Biznesalert, dass russisches Öl, an das die weißrussischen Raffinerien angepasst seien, eine andere chemische Zusammensetzung habe als das amerikanische. Die Weißrussen selbst sollen aber zugeben, so das Online-Portal, dass sie an einer Diversifizierung interessiert seien, verhandeln aber gleichzeitig über die Bedingungen für die Wiederherstellung der Lieferungen von staatlichen russischen Unternehmen. Diese wurde im neuen Jahr durch eine Pattsituation in beidseitigen Gesprächen gestoppt, erfahren wir auf dem Branchenportal Biznesalert für Energiewesen.

Onet: Arbeiter aus Polen wie Sklaven behandelt

Vor einem Stuttgarter Gericht soll ein Prozess gegen ein Ehepaar begonnen haben, das Saisonarbeiter aus Polen zur Sklavenarbeit gezwungen haben soll. Über den Fall schreibt heute eines der größten Nachrichtenportale Polens Onet.pl. Menschenhandel oder Zwangsarbeit zur Arbeit - dies sei die Hauptbeschuldigung der Anklage gegen einen Bauern aus dem Dorf Dätzingen bei Stuttgart und seine Ex-Frau. In den Jahren 2008-2011, lesen wir, sollte das Ehepaar Saisonarbeiter aus Polen gezwungen haben, unter abfälligen Bedingungen und für Hungerlöhne, auf ihrem Bauernhof hart zu schuften. Laut der Zeitung drohen dem Ehepaar bis zu zehn Jahre Gefängnis. In juristischen Kreisen Stuttgarts, lesen wir, gelte das Verfahren als einzigartig, da solche Fälle selten vor Gericht gehen. Meistens fehle es an Zeugen, die sich in solchen Fällen vor Gericht aussprechen, soll der Sprecher des Stuttgarter Gerichts zugeben.

Die von Onet beschriebenen Akten sollen zeigen, dass bis zu 15 Personen aus Polen auf der Farm des Angeklagten gearbeitet und gelebt haben. Nach ihrer Ankunft in Dätzingen sollen sie bis zu 20 Stunden am Tag auf dem Feld, beim Kartoffelschälen oder in der Küche gearbeitet haben - für Stundensätze zwischen 1,75 und 3,75 Euro. Das Geld sollte zudem erst nach Saisonende gezahlt werden, was jedoch normalerweise nicht erfolgte, lesen wir. Kranke oder erschöpfte Angestellte sollen geschlagen worden sein, um Fluchtversuche zu verhindert, schreibt Onet. Die hygienischen Bedingungen, sowohl im Bauernhaus als auch in den Arbeiterquartieren, sollen zudem katastrophal gewesen sein. Die Angestellten sollen u.a. Kartoffeln zwischen Ratten und Tierresten geschält haben. Später sollen die Kartoffelprodukte an Kindergärten, oder Krankenhäuser in Stuttgart geliefert worden sein, schreibt Onet am Freitag mit Verweis auf Berichte zu dem anstößigen Vorfall in der deutschen Presse.

ps/kl