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Deutsche Redaktion

Die Herbstwelle hat die Regierung überrascht

19.10.2020 12:26
Was macht die Regierung? Sie macht die Ärzte für den aktuellen Chaos verantwortlich.  
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Die Rzeczpospolita schreibt über die aktuelle Corona-Situation in Polen. Wie wir lesen applaudiere die Regierungspartei mittlerweile nicht mehr dem medizinischen Personal sondern greife die noch vor kurzen als "Helden in weißen Kitteln" gekürten Ärzte an und mache sie für die aktuelle Situation verantwortlich. Statt dessen hätte es genügt, den Ärzten zuzuhören, dass diese gefährliche Grippe für Polen tödlich sein könne. Die Worte des Premierministers im Sommer im Verlauf der Präsidentschaftswahlen, dass sich das Virus auf dem Rückzug befinde, erinnert das Blatt, sei von vielen Ärzten kritisiert worden. Bereits im Mai sollen viele von ihnen Massentests für Polen verlangt und gewarnt haben, dass das Gesundheitssystem möglicherweise mit einer zweiten Welle nicht zurecht kommen könnte. Anstatt einer systematischen Vorbereitung für den Herbst, sei die Politik mit den Wahlen beschäftigt gewesen.

Das Regierungslager habe auch seine Zeit mit Streitigkeiten in der Vereinigten Rechten, dem langwierigen Wiederaufbau der Regierung und dem Kampf gegen LGBT-Forderungen verschwendet. Die Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) suche unaufhörlich nach einem Feind. Sie wolle politische Gegner der öffentlichen Meinung zuwerfen und die ganze Verantwortung für die Nachlässigkeit auf das medizinische Personal lenken. Regierungsvertreter, überzeugt die Tageszeitung, sollten aber für eine Reihe von falschen Entscheidungen verantwortlich gemacht werden. In Polen versuchen die Behörden statt dessen ein Gesetz über die Straflosigkeit von Beamten durchzusetzen. Niemand sei auch für fehlgeschlagene Bestellungen von Schutzmasken, Beatmungsgeräten bis zu Corona-Tests bestraft worden.

Die Tageszeitung erinnert am Schluss an die Worte der ehemaligen Premierministerin Beata Szydło, dass die Regierenden für alles verantwortlich seien, was im Land passiere. Und es wäre gut, sich daran zu erinnern, lautet das Fazit der Tageszeitung am Montag.

 

Wprost:  Fitnessstudios werden zu Geschäften und Kirchen

Die neue - für viele Menschen unverständliche - Regelung der Regierung über Corona-Beschränkungen, die Turnhallen und Fitness-Clubs in den roten und gelben Zonen, also im ganzen Land, schließe, sei wie ein Todesurteil für Sportinstitutionen, schreibt das Magazin Wprost. Fitnessstudios sollen sich deshalb mit allen verfügbaren Methoden versuchen zu verteidigen. Oftmals am Rande des Gesetzes. Einige Fitnessstudios in Polen, haben einen Weg gefunden, um die mit der Pandemie verbundenen Einschränkungen zu umgehen. Einige sollen sich demnach in Kaufläden verwandelt haben und Kunden anbieten, Übungsgeräte gegen eine Gebühr zu testen. Fitnesskurse seien sogar zu religiösen Versammlungen von Mitgliedern der "Kirche des gesunden Körpers" umbenannt worden. Wie wir erfahren, untersuche die Polizei diese Fälle bereits. Es gebe auch spezielle Squash-Sportwettkämpfe ohne die Beteiligung der Öffentlichkeit. Bei Internetnutzern soll die Initiative verschiedene Reaktionen ausgelöst haben, die von der Genehmigung bis zur Kritik reichen. Wie die Besitzer von Fitnessstudios selbst argumentieren sollen, helfe körperliche Aktivität beim Aufbau der Immunität, gegen verschiedene Infektionen, einschließlich COVID-19.

Viele Polen verstünden nicht, erklärt Wprost, warum die Regierung Turnhallen, Fitnessstudios und Schwimmbäder verboten und beispielsweise den Betrieb von Moscheen, Kirchen und Synagogen erlaubt habe. Sportinstitutionen selbst sollen das auch nicht verstehen und angeben, dass sie in Polen mehr Menschen beschäftigen als beispielsweise der Bergbau. Der Protest der Besitzer von Fitness-Clubs in Warschau vom 17. Oktober, erinnert Wprost, wurde von fast allen Anführern der Opposition, von der Bürgerplattform bis hin zu der radikalen Konföderation, Hand in Hand unterstützt.    


rz/ps