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Deutsche Redaktion

Die Geschichte einer Hysterie. Der Westen liebt die Flüchtlinge nicht mehr?

13.05.2021 11:46
Eines der größten Nachrichtenportale Polens, Interia, schreibt am Donnerstag, dass sechs Jahre nachdem Polen als Faschisten und Ausländerfeinde verunglimpft worden seien, sich plötzlich herausgestellt habe, dass diejenigen Recht hatten, die behaupteten, dass Europas chaotische Aufnahme von Einwanderern weder für uns noch für sie gut sei. Für diesen Irrtum würde sich heute allerdings kein Politiker entschuldigen.
Afrykańscy uchodźcy. Zdjęcie ilustracyjne
Afrykańscy uchodźcy. Zdjęcie ilustracyjne PAP/EPA/RAMON DE LA ROCHA

Eines der größten Nachrichtenportale Polens, Interia, schreibt am Donnerstag, dass sechs Jahre nachdem Polen als Faschisten und Ausländerfeinde verunglimpft worden seien, sich plötzlich herausgestellt habe, dass diejenigen Recht hatten, die behaupteten, dass Europas chaotische Aufnahme von Einwanderern weder für uns noch für sie gut sei. Für diesen Irrtum würde sich heute allerdings kein Politiker entschuldigen, schreibt Wiktor Świetlik. Sie wüssten nämlich nur allzu gut, dass Menschen unter dem Einfluss von Emotionen das Gedächtnis einer Mücke haben. 

Hass, Faszination, Angst, Sehnsucht gehören zu den beliebtesten Emotionen, mit denen die Macher der heutigen Weltpolitik die Stimmen der Massen gewinnen. Nach Ansicht des Autors, sei auch die Hysterie eine der stärksten Emotionen.

Die Jahre 2014-2015 sollen sehr stark von gerade solchen Emotionen beherrscht worden sein. Viele führende Politiker des alten Europas hätten damals mit Sanktionen für die neuen Länder der Gemeinschaft gedroht, die nicht zusammen mit den alten EU-Ländern die Aufnahme von Immigranten aus verschiedenen Ecken der Welt teilen wollten.

Das war der Wendepunkt, glaubt der Autor, als man anfing "besserwisserisch" darüber zu reden, Polen und andere mitteleuropäische Länder für ihren Einwand zu bestrafen. Ein paar Jahre später, so Świetlik, habe Bundeskanzlerin Merkel einfach zugegeben, sie habe einen Fehler gemacht und wurde erneut zur Bundeskanzlerin gewählt.

Diese Woche habe auch Michel Barnier, der wichtigste Brexit-Makler der EU gesagt, dass die Einwanderung für ein paar Jahre eingestellt werden sollte. Was mehr, er sei der Meinung, dass über den Fortbestand des Schengen-Raums in seiner jetzigen Form diskutiert werden sollte. Damals, überzeugt der Autor, seien solche Personen eben als Populisten und Fremdenfeinde im Sack gelandet.

Was sei also vor ein paar Jahren passiert, fragt der Autor. Hätten wir es mit einer vorübergehenden Hysterie zu tun gehabt? Haben alte Westländer damals nicht sehen wollen, dass Polen Hunderttausende von Ukrainern aufgenommen, ehrgeizige junge Menschen aus Weißrussland ausbildet und versucht hat, rassistischen Spannungen vorzubeugen.

Was passiere jetzt, wo sich herausgestellt habe, dass Polen diejenigen waren, die damals Recht hatten? Das Thema Flüchtlinge sei für westliche Medien langweilig geworden. Jetzt hätten wir das Thema Gender, und wenn auch das langweilig werde, werde man sich mit Tierrechten befassen, darauf drängen einen universellen Veganismus einzuführen oder sogar für die Unverletzlichkeit der Marsökosphäre kämpfen. Man würde jedes Thema vergessen, sobald ein neues auftauche. Künstler, POP-Stars, Fernsehserien und die Presse würden Konsumenten dabei helfen sich an jede neue Hysterie zu binden. Schließlich könne der Zustand der Hysterie süchtig machen, lautet Wiktor Świetliks Fazit für das Nachrichtenportal.


interia/ps