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Deutsche Redaktion

"Abstruse Argumentation Deutschlands zu Nord Stream 2"

30.11.2021 13:11
Die Medien sind an ein kurioses Dokument der deutschen Botschaft in Washington gelangt, dass die amerikanischen Befürchtungen in Bezug auf Nord Stream 2 beruhigen soll, schreibt in der heutigen Ausgabe die regierungsnahe, nationalkonservative Gazeta Polska Codziennie. Außerdem: Wer plant in naher Zukunft Arbeitsmigration? Lukaschenka forever. Und: Mehr Covid-19-Tote, als ursprünglich angenommen. Die Einzelheiten in der Presseschau. 
Kijów przypomniał, że gdy Ukraina opiera się rosyjskiej inwazji na wschodzie kraju, gdzie życie tracą kolejni Ukraińcy, b. kanclerz Gerhard Schrder został prezesem Nord Stream 2 AG
Kijów przypomniał, że gdy Ukraina opiera się rosyjskiej inwazji na wschodzie kraju, gdzie życie tracą kolejni Ukraińcy, b. kanclerz Gerhard Schröder został prezesem Nord Stream 2 AGshutterstock.com/T. Schneider

Rzeczpospolita: Polen wollen vor Inflation ins Ausland flüchten

Etwa 16,1 Prozent der erwachsenen Polen denkem über eine wirtschaftlich motivierte Emigration nach, schreibt in der heutigen Ausgabe die konservativ-liberale Rzeczpospolita unter Berufung auf eine neue Studie der Arbeitsvermittlungsagentur Gi Group. Das, so das Blatt, sei zwar weniger, als vor einem Jahr, als knapp 18 Prozent der Polen Arbeitsmigration in Betracht zogen, aber dennoch relativ viel, wenn man die gute Konjunktur auf dem polnischen Arbeitsmarkt im Hinterkopf behalte. Am häufigsten würden die Befragten nach Deutschland auswandern wollen, Es handle es sich dabei vorwiegend um Männer im Alter zwischen 24 und 34 Jahren, mit Grundschul- beziehungsweise Berufsausbildung aus Dörfern und Kleinstädten in Ostpolen. Wie Jacek Męcina von der Arbeitgeberkonföderation Lewiatan im Gespräch mit dem Blatt beobachtet, würde die galoppierende Inflation den realen Wert von Löhnen deutlich verringern, was - besonders unter jungen Menschen - die Motivation, nach Chancen für höhere Löhne und besseren Lebensstandard im Ausland zu suchen, erhöht.

Rzeczpospolita: Lukaschenka forever

Ende Februar wird Lukaschenka in Belarus eine Volksabstimmung durchführen und die Verfassung ändern, berichtet ebenfalls die Rzeczpospolita. Die Änderung, nach der die Allbelarussische Volksversammlung das wichtigste Staatsorgan sein werde, so das Blatt, soll es Lukaschenko ermöglichen, unbegrenzt an der Staatsspitze zu bleiben. Die Opposition appelliert, an dem Pseudoreferendum teilzunehmen, lange Warteschlangen vor den Lokalen zu bilden und ungültige Stimmen abzugeben, lesen wir in der Rzeczpospolita. 

Gazeta Polska Codziennie: Abstruse Argumentation Deutschlands zu Nord Stream 2

Die Medien sind an ein kurioses Dokument der deutschen Botschaft in Washington gelangt, dass die amerikanischen Befürchtungen in Bezug auf Nord Stream 2 beruhigen soll, schreibt in der heutigen Ausgabe die regierungsnahe, nationalkonservative Gazeta Polska Codziennie. 

Vor dem Hintergrund der neulichen Konzentration von russischen Truppen an der ukrainischen Grenze, lesen wir in dem Artikel, sei in den USA immer häufiger zu hören, dass der Kongress Präsident Joe Biden zu entschiedenen Sanktionen gegen die Pipeline zwingen wird. Die Autoren des Dokuments, so das Blatt, würden unter anderem behaupten, dass neue Sanktionen gegen die Pipeline zu Spannungen zwischen Deutschland und den USA führen werden, wovon Russland profitieren würde. Zudem, so die Argumentation, würde Deutschland sich entschieden gegen die Verwendung der Pipeline als politische Waffe einsetzen. Diese Prävention, heißt es weiter, würde unter anderem in “starken öffentlichen Botschaften” bestehen, die Putins Verhalten anprangern. Außerdem seien auch eine Suspendierung von internationalen Treffen, Restriktionen gegen andere russische Treibstoff-Programme, sowie nicht näher definierte Handlungen auf EU-Ebene mögliche Gegenmaßnahmen.

Im Gespräch mit dem Portal Axios, das an das Dokument gelangt sei, lesen wir weiter, habe ein Berater von Ukraines Staatspräsident Wołodymyr Zełenski betont, er sei “schockiert, verwundert und traurig” in Bezug auf die Versuche Deutschlands, NS2 zu retten, das er persönlich für das “gefährlichste geopolitische Projekt” halte. 

Zudem sei in den letzten Tagen bekannt geworden, dass Vertreter der Administration Biden unter demokratischen Kongressabgeordneten dafür werben, die entsprechenden Korrekturen, die Sanktionen ermöglichen würden, zu blockieren, so Gazeta Polska Codziennie.

Dziennik/Gazeta Prawna: Mehr Todesfälle als ursprünglich angenommen

Die Regierung habe, beunruhigt von der neuen Variante des Coronavirus, zusätzliche Einschränkungen vom 1. bis zum 17. Dezember angeordnet. Gleichzeitig würde sich jedoch der für diese Woche angekündigte Impfstart für Kinder ab 5 Jahren verzögern, so das Wirtschaftsblatt Dziennik/Gazeta Prawna. Die Impfungen, lesen wir, würden voraussichtlich erst Anfang des kommenden Jahres starten können. Es sehe auch danach aus, dass die Zahl der Todesopfer der Pandemie landesweit insgesamt um 43 Prozent höher ist, als ursprünglich anhand der Berichte der Sanitärbehörden angenommen, schreibt Dziennik/Gazeta Prawna unter Berufung auf einen aktuellen Regierungsbericht. Laut dem Dokument seien zwischen März 2020 und Juni 2021 106 Tausend von 143 TAusend überschüssigen Todesfällen direkt mit dem Coronavirus verbunden. In offiziellen Statistiken sei indes von 74 Tausend Fällen die Rede gewesen, so Dziennik/Gazeta Prawna. 

Autor: Adam de Nisau