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Deutsche Redaktion

Nato-Truppen in Polen für immer?

10.05.2022 10:44
Aus einer neuen Umfrage gehe hervor, dass sich die Mehrheit der Polen – 80 Prozent der Befragten – eine ständige Stationierung der ausländischen Truppen in Polen wünsche, schreibt die Rzeczpospolita.  
Der Presseblick
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RZECZPOSPOLITA: Nato-Truppen in Polen für immer? 

In Polen würden derzeit 10 Tausend Nato-Soldaten stationieren, denn ihre Zahl sei nach dem russischen Angriff auf die Ukraine gestiegen, schreibt in der neuen Ausgabe die Tageszeitung Rzeczpospolita. Zusätzliche Kräfte seien in den westlichen Teil des Landes versetzt worden. Die zahlreichste Gruppe würden Militärs aus den Vereinigten Staaten darstellen, es gäbe aber auch Soldaten aus anderen Ländern wie Großbritannien, Kroatien, Rumänien und Kanada. Aus einer neuen Umfrage gehe hervor, dass sich die Mehrheit der Polen – 80 Prozent der Befragten – eine ständige Stationierung der ausländischen Truppen in Polen wünsche. Auch nachdem der russische Angriffskrieg in der Ukraine zu Ende gehen werde. Lediglich 12 Prozent der Befragten Polen seien entgegengesetzter Meinung. Der Rest habe keine Meinung zu diesem Thema. Die ständige Präsenz ausländischer Soldaten in Polen würden dabei sowohl die Wähler der Regierungspartei als auch der oppositionellen Gruppierungen unterstützen, stellt das Blatt fest.

Ähnliche Appelle gibt es auch unter Politikern. Das Umfeld des polnischen Präsidenten setzte sich für den Aufbau von ständigen militärischen Nato-Stützpunkten in Polen sehr stark ein. In einem Interview habe Polens Präsident Andrzej Duda letztens festgestellt, er wäre sehr glücklich, wenn die Soldaten, die wegen des Krieges in der Ukraine nach Polen gekommen seien, in Zukunft hier auch bleiben würden. Die amerikanischen Truppen habe der Politiker zugleich als ein Garant für die Stabilität der politischen Lage in der Region bezeichnet. Diese Truppen würden zugleich die Oststaaten vor einem russischen Angriff schützen, sagte Duda.

Polnische Politiker hätten sogar angeboten, einen festen amerikanischen Stützpunkt in Polen bauen zu lassen. Bislang habe jedoch die amerikanische Seite keine klare Stellung zu dieser Idee bezogen. Auf den Vorschlag werde die polnische Seite höchstwahrscheinlich auch bei dem Nato-Gipfel im Juni in Madrid zurückkommen. Vielleicht werde man dann die Beschlüsse des Vertrages zwischen Nato und Russland aus dem Jahr 1997 noch einmal überdenken und aktualisieren.

Der oben genannten Studie ist darüber hinaus zu entnehmen, dass die Mehrheit der Polen sich für die Waffenlieferungen, darunter auch Panzertransporte an die Ukraine ausspreche. Für die militärische Unterstützung des Nachbarlandes würden sich fast 64 Prozent der befragten Polen aussprechen. Dagegen sei wiederum fast ein Drittel der Polen, lesen wir in der Tageszeitung Rzeczpospolita. 

DZIENNIK/GAZETA PRAWNA: Moldawier haben Angst 

In Moldawien steige die Angst vor einem russischen Angriff, schreibt die Tageszeitung Dziennik/Gazeta Prawna. Die Staatspräsidentin beruhige zwar, dass die Gefahr gering sei, doch unter der Bevölkerung werde die Angst immer größer. Aus einem Bericht der britischen Denkfabrik Royal United Services gehe darüber hinaus hervor, dass eines der russischen Ziele momentan die Destabilisierung der Lage eben in Moldawien sei. Das kleine Land mit seien 2,5 Millionen Bewohnern leide bereits unter der großen Migrationswelle aus der Ukraine. Weiterer Druck seitens Moskau könnte zu einer deutlichen Verschlechterung der sowieso angespannten Lage führen.

Eine direkte Einbeziehung in die Kriegshandlungen würden vor allem Menschen fürchten, die in der Nähe der separatistischen Region Transnistrien leben. Im letzten Monat seien in Tiraspol – der Hauptstadt der separatistischen Region – Bomben auf die Regierungsgebäude gefallen. Unter Beschuss sei auch der Rundfunkturm geraten. Die Separatisten würden für die Eskalierung die ukrainische Seite beschuldigen. Kiew gehe wiederum davon aus, dass es sich um eine russische Provokation handle. Die moldawische Präsidentin meine, die Explosionen seien eine Folge von Kämpfen zwischen der einzelnen Fraktionen der Separatisten. Wie dem auch sei, würden solche Ereignisse das Risiko einer russischen Intervention erhöhen, lesen wir in der Tageszeitung Dziennik/Gazeta Prawna. 

SUPER EXPRESS: Es wird noch teurer 

In einem Gespräch mit dem Blatt Super Express nimmt Landwirtschaftsminister Henryk Kowalczyk Stellung zu den rapiden Preiserhöhungen in den letzten Wochen. Die Preise seien in die Höhe geschossen, nichts deute auf baldige Preissenkungen hin. Habe die Regierung irgendwelche Instrumente, um den Polen in der schwierigen Phase unter die Arme zu greifen? – fragt das Blatt. Man versuche, die Folgen der Inflation zu mildern. Aber gewisse Marktentwicklungen könne man nicht so einfach zurückdrehen, gibt der Politiker aufrichtig zu. Aus dem Gesichtspunkt eines Landwirts würden höhere Preise von Lebensmittelprodukten zugleich einen höheren Gewinn für ihn bedeuten.

Er habe keine guten Nachrichten, meint Kowalczyk, denn seiner Ansicht nach, würden die Preise in den kommenden Wochen weiterhin steigen. Den Grund dafür sehe der Politiker unter anderem in den höheren Energiepreisen. Man müsse deutlich mehr als noch vor wenigen Monaten unter anderem für Gas und Strom bezahlen. Dies verursache, dass die Produktion von Lebensmitteln teurer werde, lesen wir in der Tageszeitung Super Express.   

 

Jakub Kukla