1957: Martin Niemöller spricht in Warschau von Versöhnung
Im Februar 1957 besucht der deutsche evangelische Pastor Martin Niemöller Warschau. In der fast wiederaufgebauten evangelischen Hauptkirche der Stadt wird er offiziell begrüßt. Die Ansprachen betonen die symbolische Bedeutung dieser Begegnung: Nicht nur die Versöhnung zwischen den evangelischen Gemeinden in Polen und Deutschland steht im Mittelpunkt, sondern auch die Versöhnung zwischen beiden Nationen.
Martin Niemöller (1892–1984)reformacja-pomorze.pl
Zwölf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs – im damaligen Polen unter kommunistischer Herrschaft – ist dieser Gottesdienst einer der frühen kirchlichen Schritte im deutsch-polnischen Dialog. Sie hören einen historischen Mitschnitt aus unserem Archiv. Gefunden und bearbeitet von Kamila Lutostańska.
Bild: Kamila Lutostańska