Diesmal gehen wir zurück ins Jahr 1965. Vorgestellt wird der polnische Schriftsteller Kazimierz Brandys. Er stammte aus einer assimilierten jüdischen Familie und überlebte den Zweiten Weltkrieg unter falscher Identität. Nach dem Krieg unterstützte er zunächst das kommunistische System, wandte sich später jedoch davon ab und lebte seit den 1980er Jahren im französischen Exil.
Im Mittelpunkt der Sendung steht sein Essayband „Briefe an Frau Z.“ – eine Sammlung literarischer Essays über das Reisen, den technischen Fortschritt, den Konsum und das menschliche Streben nach Erfolg. Viele Fragen, die Brandys vor mehr als sechzig Jahren aufwarf, haben bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren. Hören Sie nun einen Ausschnitt aus dieser historischen Aufnahme.
Bearbeitet von Kamila Lutostańska