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Deutsche Redaktion

Duda mit "großem Potential". Trzaskowski mit "guten Chancen"

30.06.2020 09:25
Der Kampf um die Präsidentschaft geht in die zweite Runde! Amtsinhaber Andrzej Duda und sein liberaler Gegenkandidat Rafał Trzaskowski kommen in die Stichwahl am 12. Juli.
Andrzej Duda (l) und Rafał Trzaskowski
Andrzej Duda (l) und Rafał TrzaskowskiPR Lublin

Die Staatliche Wahlkommission hat die offiziellen Ergebnisse der Präsidentschaftswahl bekanntgegeben. Die erste Runde gewann Amtsinhaber Andrzej Duda mit 43,5 Prozent der Stimmen. Zweiter wurde der 48-jährige Warschauer Bürgermeister Rafał Trzaskowski (PO) – er bekam 30,5 Prozent. Dritter wurde der parteilose Szymon Holownia mit 13,9 Prozent, die restlichen acht Kandidaten blieben unter der Marke von zehn Prozent. Trotz der Corona-Schutzmaßnahmen lag die Wahlbeteiligung laut Wahlkommission bei 64,5 Prozent und war damit deutlich höher als bei der Präsidentschaftswahl 2015.

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Für die nationalkonservative PiS ist die Präsidentenwahl von großer Bedeutung. Ein Sieg des von ihr unterstützten Amtsinhabers Duda dürfte ihre Vormachtstellung mindestens bis zur Parlamentswahl 2023 festigen. Sollte sich hingegen Dudas liberaler Herausforderer durchsetzen, wäre dies ein schlechtes Vorzeichen für die nächste Parlamentswahl. Doch auch schon mit Amtsbeginn würde dies die Position der PiS-Regierung schwächen. Als Präsident kann Trzaskowski sein Veto gegen Gesetzesvorhaben einlegen - und hat bereits angekündigt, gegen die umstrittene Justizreform der Regierung vorzugehen.

In einer ersten Reaktion bezeichnete sich Trzaskowski in der Nacht zum Montag als "Kandidat des Wandels". Die zweite Runde sei auch eine Wahl zwischen einem "offenen Polen" und einem Land, das ständig den "Konflikt" suche, sagte er.

Experten rechnen mit einem knappen Ausgang der Stichwahl am 12. Juli. Nach Auffassung des Politikwissenschaftlers Kazimierz Kik von der Universität von Kielce hat Duda "größeres Potenzial", die Wähler zu mobilisieren, die am Sonntag zu Hause geblieben waren. Trzaskowskis Kritiker weisen zudem auf die schwache Position seiner Partei (Platforma Obywatelska) im Land hin.

Dagegen sieht der Warschauer Politologe Stanislaw Mocek für Trzaskowski "gute Chancen" auf einen Sieg bei der Stichwahl. Mocek befürchtet allerdings eine "brutale Kampagne", sollte Duda auf die Stimmen der rechtsextremen Anhänger eines der unterlegenen Kandidaten setzen.


IAR/afp/jc