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Deutsche Redaktion

"Barde der Solidarność" verstarb vor 8 Jahren

20.10.2020 09:35
Heute vergehen 8 Jahre seit dem Tod von Przemyslaw Gintrowski. Der Komponist und Liedermacher, der als „Barde der Solidarność“ bekannt war, starb nach einer langen Krankheit im Alter von 61 Jahren.
Przemysław Gintrowski
Przemysław GintrowskiPAP/Andrzej Grygiel

Gintrowski gründete 1979 gemeinsam mit Jacek Kaczmarski und Zbigniew Łapiński ein später legendäres Liedermachertrio. Ihr Lied Mury/ Mauern wurde 1980 während der Streiks an der polnischen Küste zur inoffiziellen Hymne der Solidarność Bewegung und des Kampfes gegen die kommunistische Diktatur. Nach der Ausrufung des Kriegsrechts 1981 engagierte sich Gintrowski aktiv am Kulturbetrieb im Untergrund und gab in Konzerte in Privatwohnungen und Kirchen.

"Er war sehr wichtig im Hinblick auf die Schaffung einer bestimmten Atmosphäre, die mit dem Kampf um ein freies Polen verbunden war. Auch nach der Transformation blieb er ein kritischer Beobachter und mahnte die vielen Unzulänglichkeiten der neuen polnischen Demokratie an", erinnerte sich vor einigen Jahre der damalige Kulturminister Bogdan Zdrojewski.

Der „Barde der Solidarność“ war vor allem für seine „gesungene Poesie“ bekannt. Eindrucksvoll vertonte er die Werke von polnischen Dichtern wie Tadeusz Nowak und Zbigniew Herbert. Außerdem komponierte Gintrowski für Film und Fernsehen, u.a. die Musik für den Film „Der Mann aus Eisen“ von Andrzej Wajda.

"Die Songs von Jacek Kaczmarski, was er übrigens immer betont hatte, handeln vor allem vom Leben und dem Kampf eines Individuums gegen die Kräfte, die es zerstören wollen. Aber auch von der Suche nach sich selbst, dem Sinn des Lebens, dem Gott. Seine Songs sind sehr universell und werden nie alt", erinnerte sich Krzysztof Nowak, Autor der Sammlung von Kaczmarskis Liedern.


IAR/jc