X
Sehr geehrter\e Benutzer\in,
am 25. Mai 2018 ist die Datenschutz-Grundverordnung des Europäischen Parlaments und des Rates (EU) 2016/679 vom 27. April 2016 (DSGVO) in Kraft getreten. Wir empfehlen Ihnen, sich mit Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten auf dem Portal PolskieRadio.pl vertraut zu machen.
1.Der Datenverwalter ist Polskie Radio S.A. mit Hauptsitz in Warschau, al. Niepodleglosci 77/85, 00-977 Warszawa
2.Bei Fragen zu Ihren Daten wenden Sie sich bitte an den Datenschutzbeauftragten, E-mail: iod@polskieradio.pl, Tel. 22645 34 03
3.Personenbezogene Daten werden zu Marketingzwecken mit Ihrer Einwilligung verarbeitet.
4.Personenbezogene Daten dürfen nur zum Zwecke der ordnungsgemäßen Erbringung der in der Datenschutzerklärung definierten Leistungen zur Verfügung gestellt werden
5.Personenbezogene Daten werden außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums oder an eine internationale Organisation übermittelt
6.Personenbezogene Daten werden für einen Zeitraum von 5 Jahren ab der Deaktivierung Ihres Benutzerkontos gemäß den gesetzlichen Bestimmungen gespeichert.
7.Sie haben das Recht, auf Ihre personenbezogenen Daten zurückzugreifen, sie zu korrigieren, zu übertragen, zu löschen oder zu beschränken.
8.Sie haben das Recht, der weiteren Verarbeitung zu widersprechen, und wenn Sie der Verarbeitung personenbezogener Daten zustimmen, diese zu widerrufen. Die Ausübung des Widerrufsrechts berührt nicht die Datenverarbeitung bis zum Zeitpunkt des Widerrufs.
9.Sie haben das Recht, eine Beschwerde bei der Datenschutzaufsichtsbehörde einzureichen.
10.Polskie Radio S.A. weist darauf hin, dass während der Verarbeitung personenbezogener Daten keine automatisierten Entscheidungen getroffen werden und keine Profilierung erfolgt.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.
Einverständnis
Deutsche Redaktion

Episkopat verurteilt Proteste vor Kirchen

26.10.2020 11:16
Es ist nicht die Kirche, die das Gesetz in Polen festlegt, sagte Erzbischof Stanisław Gądecki nach den zahlreichen Protesten gegen die Verschärfung des Abtreibungsverbots.
Erzbischof Stanisław Gądecki
Erzbischof Stanisław GądeckiPAP/Łukasz Gągulski

Es ist nicht die Kirche, die das Gesetz in Polen festlegt, sagte Erzbischof Stanisław Gądecki nach den zahlreichen Protesten gegen die Verschärfung des Abtreibungsverbots. Wie er betonte, seien es nicht die Bischöfe, "die über die Einhaltung oder Nichteinhaltung von Gesetzen gemäß der polnischen Verfassung entscheiden." Der Vorsitzende der polnischen Bischofskonferenz fügte hinzu, dass die Kirche ihrerseits nicht aufhören könne, "das Leben zu verteidigen, und auch nicht davon absehen kann, zu verkünden, dass jeder Mensch von dem Empfängnis bis zum natürlichen Tod geschützt werden muss."

Der Erzbischof betonte, dass "Obszönitäten, Gewalt, schändliche Aufschriften und die Störung von Gottesdiensten sowie Entweihungen, die in den letzten Tagen begangen wurden - obwohl sie einigen Menschen helfen können, ihre Emotionen zu entladen - nicht die richtige Methode sind, um in einem demokratischen Staat zu agieren."

Gądecki drückte seine Trauer darüber aus, dass in vielen Kirchen die Gläubigen am Beten gehindert wurden und dass ihnen das Recht, sich zu ihrem Glauben zu bekennen, gewaltsam weggenommen wurde. "Ich fordere alle auf, ihre Ansichten auf sozial verträgliche Weise zu äußern und die Würde jedes Menschen zu respektieren. Wir brauchen ein Gespräch, keine konfrontativen Einstellungen oder einen fieberhaften Meinungsaustausch in sozialen Netzwerken", appellierte der Erzbischof.

Seit vier Tagen wird in Polen gegen die Verschärfung des Abtreibungsverbots demonstriert. Das polnische Verfassungsgericht hatte am Donnerstag entschieden, dass selbst Schwangerschaftsabbrüche aufgrund schwerer Fehlbildungen des ungeborenen Kindes gegen das in der Verfassung garantierte Recht auf Leben verstießen.

IAR/pap/jc/ps