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Deutsche Redaktion

Polin Preis 2020 geht an Paweł Kulig

02.12.2020 09:59
Seit acht Jahren kümmert er sich um den Neuen Jüdischen Friedhof in Łódź.
Paweł Kulig aus Łódź, Preistrger des POLIN-Preises 2020
Paweł Kulig aus Łódź, Preisträger des POLIN-Preises 2020fot. © Maciej Jazwiecki, POLIN Museum

Paweł Kulig wurde zum Preisträger des POLIN-Preiswettbewerbs 2020 ernannt. Seit acht Jahren kümmert er sich um den Neuen Jüdischen Friedhof in Łódź. Er ist auch Vorsitzender der Gesellschaft „Wachturm der Erinnerung“, deren Ziel es ist, das jüdische kulturelle und historische Erbe der Stadt Łódź zu bewahren. Der Preis ist mit 20.000 PLN dotiert. Zwei Lobende Erwähnungen gingen an Justyna Biernat aus Tomaszów Mazowiecki und der Gesellschaft „Krotochwile“ aus der Region Großpolen.

Während der Live-Übertragung über die sozialen Medien aus dem POLIN Museum Warschau würdigte die Jury Paweł Kuligs Mut, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, die größte jüdische Nekropole Polens mit einer Fläche von über 40 ha zu betreuen, sowie sein Talent, einen Kreis von Verbündeten und Mitarbeitern um seine Projekte und Aktivitäten herum aufzubauen. Dank der Bemühungen des Preisträgers stand die Aufräumaktion des Friedhofs im Jahr 2020 unter die Schirmherrschaft der Bürgermeisterin der Stadt Łódź Hanna Zdanowska. Kuligs Gesellschaft „Wachturm der Erinnerung“ organisierte freiwillige und wohltätige Aktionen sowie Treffen, Workshops, Vorträge, Ausstellungen, Konzerte und Bildungswanderungen. Paweł Kulig hat auch den Nachkommen von Juden aus Łódź geholfen, ihre Familiengeschichten und das Schicksal ihrer Nächsten und Lieben zu entdecken. Er half vielen, die Gräber ihrer Verwandten zu finden. Kulig bleibt in engem Kontakt mit der Landsmanschaft der Juden aus Łódź in Israel.

Die lobende Erwähnung Justyna Biernat ist die Gründerin der Stiftung „Passagen der Erinnerung“. Sie engagiert sich seit vielen Jahren für die Bewahrung der Erinnerung an Juden aus Tomaszów Mazowiecki in den Bereichen Kultur und Wissenschaft. Sie leitet pädagogisch-künstlerische Projekte, organisiert Führungen im Bereich des ehemaligen Ghettos von Tomaszów, schreibt wissenschaftliche Texte und bleibt in engem Kontakt mit den Nachkommen von Juden aus Tomaszów. Die Gesellschaft „Krotochwile“ wurde von der multikulturellen Vergangenheit der Region Großpolen inspiriert, aus der sie stammt, und ist an vielen verschiedenen Orten tätig. Die beiden Lobenden Erwähnungen sind mit 10.000 PLN dotiert.

Der POLIN Preis wird an Einzelpersonen, Organisationen und Institutionen vergeben, die sich aktiv für die Bewahrung der Erinnerung an die Geschichte der polnischen Juden einsetzen. Ziel ist es, Maßnahmen zu fördern, die im Einklang mit der Mission des POLIN-Museum Warschau für die Geschichte der polnischen Juden stehen. Die Jury des POLIN Preises wählt die Finalisten des Wettbewerbs aus mehreren Dutzend beim Museum eingereichten Bewerbungen aus.

 
Museum POLIN Warschau / A. Łuba