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Deutsche Redaktion

Vorsitzende der polnischen Minderheit in Belarus weiterhin in Haft

23.07.2021 10:00
Vier Monate sind seit der Verhaftung von Andżelika Borys vergangen, der Aktivistin und Vorsitzenden vom Bund der Polen in Belarus.
Andżelika Borys, przewodnicząca Związku Polaków na Białorusi
Andżelika Borys, przewodnicząca Związku Polaków na BiałorusiAgencja Wschod/Forum

Vier Monate sind seit der Verhaftung von Andżelika Borys vergangen, der Aktivistin und Vorsitzenden vom Bund der Polen in Belarus. Borys, die im März von der Polizei in Belarus festgenommen wurde, befindet sich momentan in einem Gefängnis 50 Kilometer östlich von der belarussischen Hauptstadt Mińsk.

"Die Bedingungen, unter denen die polnische Aktivistin festgehalten wird, ähneln einer Folter, da sie in einer überfüllten Zelle festgehalten wird, in der sie nicht einmal einen Schlafplatz hat", informierte der Bund der Polen in Belarus am Freitag.

Trotz "der unmenschlichen Bedingungen" und "des Drucks" hat Borys "nicht die Absicht, sich den absurden Anschuldigungen schuldig zu bekennen", schrieb der Bund unter Berufung auf Quellen, die aus Sicherheitsgründen nicht benannt werden konnten.

Borys wurde am 23. März in Grodno nahe der polnischen Grenze von der Polizei festgenommen. Später wurde sie wegen der Organisation eines "illegalen Massenereignisses" zu 15 Tagen Haft verurteilt und laut einem Bericht im Rahmen einer strafrechtlichen Untersuchung wegen "Anstiftung zum Hass" angeklagt.

Der von Borys geleitete Polenbund wird von den belarussischen Behörden nicht anerkannt, ist aber laut der polnischen Nachrichtenagentur PAP dennoch aktiv.

Im März forderte der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki die belarussischen Behörden auf, die Polen in diesem Land nicht zu "belästigen" und sie nicht mehr als "Geiseln" zu behandeln. Auch die Europäische Kommission forderte die belarussischen Behörden auf, alle Anklagen gegen mehrere Anführer der polnischen ethnischen Minderheit in diesem Land aufzuheben und sie frei zu lassen.

PAP/jc