„Ich werde nicht leugnen, dass die interne Situation schwierig ist (…) Krisen gibt es immer, aber wir sind guter Dinge“, sagte der Politiker.
Wie er hinzufügte, sei seine Partei „voll und ganz entschlossen“, die nächsten Parlamentswahlen im Jahr 2023 zu gewinnen. Wie er betonte, könnte es allerdings zu vorgezogenen Wahlen kommen.
„Es ist unwahrscheinlich, aber wir können es nicht ausschließen (…) Wir haben eine große Chance zu gewinnen, aber einige Aspekte unserer Arbeitsweise müssen sich ändern“, sagte Kaczyński.
Nach Ansicht von Kaczyński wäre eine Machtübernahme durch die Opposition „inkohärent, schlecht und destruktiv für das Land“ und würde Polen „in großes Chaos“ stürzen.
“Viertes Reich”
In dem Interview kam Jarosław Kaczyński auch auf seine jüngste Feststellung zurück, Berlin wolle ein “Viertes Deutsches Reich” aus der EU machen. Laut ihm verkündeten die Deutschen offen, dass sie in der EU entscheiden wollten. Sie wollten die offizielle Anerkennung der deutschen Vorherrschaft in der EU.
“Man kann der neuen deutschen Koalition dankbar sein, dass sie die Sache klargestellt hat, indem sie den Aufbau eines europäischen Bundesstaates erklärt hat, natürlich unter ihrer eigenen Führung”, betonte Kaczyński.
Das Wort Föderation im Kontext der Zukunft der EU sei jedoch nur eine Fassade, in Wirklichkeit handele es sich um einen zentralistischen Staat, sagte der Vorsitzende der regierenden Partei Recht und Gerechtigkeit.
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