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Kohlemangel wird problematisch

19.07.2022 10:25
Ministerpräsident Mateusz Morawiecki und andere Regierungsmitglieder sowie Vertreter der Energie- und Kohleindustrie haben in Oberschlesien über die Probleme des Energiesektors beraten.
Rząd chce wprowadzić jednorazowy dodatek węglowy w wysokości 3 tys. zł
Rząd chce wprowadzić jednorazowy dodatek węglowy w wysokości 3 tys. złShutterstock

Ministerpräsident Mateusz Morawiecki und andere Regierungsmitglieder sowie Vertreter der Energie- und Kohleindustrie haben in Oberschlesien über die Probleme des Energiesektors beraten. Bei der Gasversorgung ist Polen weniger anfällig als Deutschland, aber um erschwingliche Kohle für die Heizsaison muss sich die Regierung nach dem Stopp von Importen aus Russland bemühen. Kohle bleibt in Polen immer noch der wichtigste Energieträger. Hunderttausende Polen heizen zu Hause mit Steinkohle, auch wenn der Anteil dieser Haushalte in der Saison 2021/22 Umfragen zufolge auf 27 Prozent gesunken ist.

Um Privatverbraucher vor Preissteigerungen zu schützen, sollen sie nach einem neuen Gesetz nicht mehr als ein Tausend Zloty (208 Euro) pro Tonne Steinkohle zahlen müssen. Die Regierung schlägt darüber hinaus einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 3 Tausend Zloty (ca. 630 Euro) für diejenigen, die mit Kohle heizen.

Wegen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine hat die EU im April die Einfuhr von Kohle aus Russland verboten. Bei Gas verfolgt Polen anders als Deutschland schon seit Jahren die Politik, sich von Russland unabhängig zu machen. Das Land setzt auf einen Mix aus Eigenförderung, Importen von Flüssigerdgas (LNG), Gaseinfuhren aus Norwegen über die künftige Ostsee-Pipeline Baltic Pipe und Zukäufen aus Deutschland, Tschechien, Slowakei sowie Litauen.