„Wir werden immer noch gebraucht, und ohne Ihre Unterstützung werden wir nicht mehr helfen können“, heißt es im Appell der Freiwilligen. „In den letzten Tagen ist die Anzahl der ankommenden Flüchtenden wieder angestiegen. Insbesondere Menschen aus Mariupol und Vinnitsa kommen jetzt nach Polen. Die Menschen sind hungrig und müde", erklärt die Leiterin der Kamillianischen Sozialhilfemission, Adriana Porowska.
Im Namen der Freiwilligen, die sich seit Kriegsbeginn tagtäglich engagieren, appellierte sie an die Bevölkerung, zu helfen. Insbesondere mit Blick auf die bevorstehende Hitzewelle würden Getränke und Trockenproviant für die Weiterreise gebraucht, erklärt die Leiterin und ergänzt, Sachspenden nehme die Stelle am Hauptbahnhof entgegen, die von der Sozialhilfe-Mission betrieben wird. „Wir sind rund um die Uhr da, falls Sie zufällig vorbeikommen“, so Porowska.
Wie der Grenzschutz am Montag mitgeteilt hatte, waren am Sonntag 25.000 Menschen aus der Ukraine nach Polen eingereist. Über 29.000 Menschen haben Polen in Richtung Ukraine verlassen. Seit Beginn des Krieges sind über 4,8 Millionen Menschen aus der Ukraine nach Polen gekommen, fast 3 Millionen Menschen haben Polen verlassen.
PAP/tvn/js