Dieses wichtige Thema könne man nicht umgehen. Seiner Meinung nach „ist dies kein Prozess, der für Monate, sondern eher für Jahre oder vielleicht sogar Generationen gedacht ist". „Wir werden dieses Thema aufgreifen, denn es wird nicht aus den polnisch-deutschen Beziehungen verschwinden", erklärte der EU-Minister Szymon Szynkowski vel Sęk im Gespräch mit dem privaten Fernsehsender TVN am Donnerstag.
Warschau werde „die polnisch-deutschen Beziehungen nicht von der Frage der Reparationen abhängig machen, weil die Agenda dieser Beziehungen viel breiter ist". Es wäre auch „ein grundlegender Fehler, wenn wir in der Außenpolitik davon ausgehen, dass wir schwierige Beziehungen überhaupt nicht ansprechen, um diese Beziehungen nicht zu strapazieren", sagte er.
„Wir müssen sowohl die Themen ansprechen, bei denen wir uns einig sind - auch mit Deutschland gibt es solche Themen, wie die Erweiterung der Europäischen Union - aber wir müssen auch die bilateralen Themen ansprechen, die nicht geklärt sind", betonte Szynkowski vel Sęk.
PAP/ps