Am Sonntag wurden mehr als 450 tote Fische im Gleiwitzer Kanal gefunden, teilte das Umweltministerium mit. Die Ursache könnte ein starker Einbruch des Sauerstoffgehalts im Wasser sein. Der genaue Grund wird noch geklärt. Bislang haben Untersuchungen die für die Umweltkatastrophe vom vergangenen Jahr verantwortliche „Goldalge" nicht bestätigt
Wie das Ministerium mit Verweis auf Untersuchungen der Hauptinspektion für Umweltschutz am 7. Juni mitteilte, wurden keine „Goldalgen" oder von ihnen erzeugte Giftstoffe festgestellt. Allerdings war der Sauerstoffgehalt im Wasser an einigen Stellen um bis zu 45 Prozent gesunken.
Nach dem Massensterben in der Oder im vergangenen Jahr hatte die Regierung Maßnahmen ergriffen, um die Algenblüte und ihr Wachstum zu neutralisieren. Wie das Umweltministerium mitteilte, wurden „im Gleiwitzer Kanal und zuvor in den Altwasserseen Schutznetze ausgelegt, um zu verhindern, dass Fische in die Gebiete der Goldalgenblüte gelangen".
wnp.pl/ps/adn