„Auch in unseren Familien, am Arbeitsplatz, aber vor allem in unserem Land, damit es Frieden unter uns gibt. Es ist möglich, es liegt alles an uns“, sagte Witek am Freitag in Siemiatycze (Podlachien).
„Diese Waffe, die die Opposition benutzt, also Aggression, Hass, den Sie sehen können, (…) das ist ihre Waffe, lassen Sie uns diese Waffe niederlegen, (…) denn Hass, der auch mit Hass beantwortet wird, schürt noch mehr Hass. Das wollen wir nicht“, so die PiS-Politikerin.
Sie appellierte an die Wählerinnen und Wähler, am Samstag - während der Wahlstille - eine „Gewissensprüfung“ vorzunehmen. „Gehen wir auf die Straße, schauen wir, ob es vor ein paar Jahren einen Kindergarten gab, ob eine Straße renoviert wurde, ein Krankenhaus saniert wurde, ob ich eine anständige Rente habe oder nicht“. Sie sprach auch diejenigen an, die zu Hause bleiben und aus verschiedenen Gründen nicht zu den Wahlen gehen.
„Ich weiß, ich bin überzeugt, dass Sie Polen in Ihrem Herzen haben, dass Sie vielleicht entmutigt sind durch diesen Streit, durch diesen politischen Diskurs, den Sie nicht hören wollen, den Sie nicht sehen wollen“, so Witek.
Die Parlamentssprecherin appellierte an diese Menschen, trotzdem an den Wahlen und dem Referendum am Sonntag teilzunehmen. Sie argumentierte, dass diese Abstimmung darüber entscheiden wird, „wie Polen sein wird, ob es unabhängig und souverän sein wird, ob wir unsere Rechte auf Freiheit und Souveränität verteidigen werden.“
PAP/jc