Wie der Leiter der Militärverwaltung von Awdijiwka, Witali Barabasch, berichtete, werde die Stadt ununterbrochen aus der Luft und vom Boden aus beschossen. Trotz der Angriffe halten die ukrainischen Streitkräfte Berichten zufolge ihre Position.
In einer Erklärung teilte der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine am Samstagmorgen mit: „Der Feind hört nicht auf zu versuchen, unsere Verteidigungslinien zu durchbrechen, aber bisher ohne Erfolg. Unsere Verteidiger haben etwa 20 feindliche Angriffe im Bereich der Siedlungen Awdijiwka, Keramik, Tonenke, Sewernje, Perwomaiske, Netajlowje abgewehrt."
Seit den letzten Monaten versucht Russland den Vormarsch der ukrainischen Streitkräfte zu behindern, die sich durch russische Minenfelder und befestigte Schützengräben bewegen. Gleichzeitig führe es Luftangriffe auf die ukrainische Hafen- und Getreideinfrastruktur durch. Die ukrainischen Behörden berichteten von einer spürbaren Zunahme russischer Truppen und schwerer Ausrüstung in der Umgebung von Awdijiwka.
Kiew behauptet, Moskau beabsichtige, die nordwestlich der von Russland besetzten Stadt Donetsk liegende Awdijiwka, einzukreisen und einzunehmen, um die ukrainischen Streitkräfte von anderen aktiven Fronten abzuziehen.
Awdijiwka hat sich zu einem Symbol des Widerstands entwickelt. Dort hindern ukrainische Truppen Russland daran, die vollständige Kontrolle über die Region von Donetsk zu erlangen, die der Kreml nach eigenen Angaben annektiert habe, berichten Medien.
PAP/ps