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Regisseurin Kasia Smutniak gewinnt Publikumspreis in Rom

26.10.2026 11:22
Die polnische Schauspielerin und Regisseurin Kasia Smutniak hat beim Filmfestival in Rom den Publikumspreis für ihren Dokumentarfilm „Mustang“ erhalten. Die Auszeichnung wurde am Samstag bei der 21. Ausgabe des Festivals vergeben. Smutniak teilte sich den Preis mit dem Regisseur Rafiki Fariala, der für seinen Film „Congo Boy“ ausgezeichnet wurde.
Kasia Smutniak
Kasia SmutniakRex Features/East News

„Mustang“ erzählt von Smutniaks Reisen in die gleichnamige Region in Nepal, die sie 2003 begann. Dort ließ eine von ihr gegründete Stiftung, die dem verstorbenen Partner Pietro Taricone gewidmet ist, eine Schule errichten, die 2016 eröffnet wurde. Erzählerin des Films ist die gemeinsame Tochter Sophie.

Bei der Preisverleihung sagte Smutniak, sie habe ihre persönliche Geschichte nicht erzählt, weil sie besonders wichtig sei, sondern weil sie Hoffnung auf eine bessere Seite der Menschen vermittle. Die Schule am Ende der Welt stehe für diese Hoffnung.

Die Einnahmen aus dem Film sollen nach Angaben der Regisseurin vollständig den Kindern in Nepal zugutekommen. „Mustang“ soll im November in die italienischen Kinos kommen.

IAR/jc