Deutsche Redaktion

Senat verabschiedet Haushaltsgesetz

21.12.2025 14:00
Der Senat hat das Haushaltsgesetz für 2026 mit zehn Änderungen verabschiedet. Von insgesamt 73 eingebrachten Änderungsanträgen fanden nur wenige eine Mehrheit. Änderungen bei den Gehältern im öffentlichen Dienst, darunter für Lehrkräfte, wurden nicht beschlossen. Vorgesehen ist für 2026 lediglich ein Inflationsausgleich von drei Prozent. Lehrkräfte sollen je nach Karrierestufe zwischen 155 und 186 Złoty brutto mehr erhalten. "Es ist ein sehr guter Haushalt", betonte der Vize-Senatsmarschall Rafał Grupiński (PO). 
Senat przyjął ustawę budżetową. Na zdjęciu posiedzenie Senatu
Senat przyjął ustawę budżetową. Na zdjęciu posiedzenie SenatuWojciech Olkusnik/East News

Für den Haushalt stimmten 59 Senatorinnen und Senatoren, 26 votierten dagegen, vier enthielten sich. Zu den angenommenen Änderungen zählt unter anderem die Bereitstellung von rund drei Millionen Złoty für den Ankauf von Büchern durch die Nationalbibliothek. Zudem sollen etwa fünf Millionen Złoty an das Europäische Solidaritätszentrum umgeschichtet werden.

Außerdem sollen Mittel zugunsten von Personalausgaben im Bereich Cybersicherheit verschoben werden, um zusätzliches Fachpersonal einstellen zu können.

"Der Haushaltsentwurf sieht Staatsausgaben von 918,9 Milliarden Złoty und ein Defizit von höchstens 271,7 Milliarden Złoty vor. Die Einnahmen sollen 647,2 Milliarden Złoty betragen. Die Staatsverschuldung soll mit 53,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts unter der gesetzlichen Warnschwelle von 55 Prozent bleiben", versicherte Grupiński.

Nach den Senatsbeschlüssen geht der Haushalt zurück an das Parlament. Das Gesetz muss dem Präsidenten innerhalb von vier Monaten zur Unterzeichnung vorgelegt werden. Andernfalls kann er Neuwahlen anordnen. Der Präsident hat nach Vorlage sieben Tage Zeit zur Unterzeichnung.


money.pl/PAP/jc

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