Deutsche Redaktion

Premierminister beruft dringende Sitzung wegen schwerer Winterbedingungen ein

31.12.2025 00:30
Donald Tusk hat den Innenminister angewiesen, dringende Berichte über die Straßenbedingungen sowie gefährdete Gebiete durch wetterbedingte Überschwemmungen in ganz Polen vorzulegen. Derzeit verursachen starke Winde und Schneestürme erhebliche Störungen im Straßenverkehr.
Premierminister Donald Tusk hat am Dienstagabend eine Notfallsitzung der Wojewoden einberufen, um die Auswirkungen des schweren Winterwetters im ganzen Land zu bewerten.
Premierminister Donald Tusk hat am Dienstagabend eine Notfallsitzung der Wojewoden einberufen, um die Auswirkungen des schweren Winterwetters im ganzen Land zu bewerten. PAP/Roman Zawistowski

Premierminister Donald Tusk hat am Dienstagabend eine Notfallsitzung der Wojewoden einberufen, um die Auswirkungen des schweren Winterwetters im ganzen Land zu bewerten. Tusk wies den Leiter des Ministeriums für Inneres und Verwaltung (MSWiA) an, die Sitzung um 19 Uhr einzuberufen und dringende Berichte über die Straßenbedingungen sowie gefährdete Gebiete durch wetterbedingte Überschwemmungen vorzulegen. Wie die Behörden berichten, sei die Situation in Nordpolen, wo starke Winde und Schneestürme erhebliche Störungen im Straßenverkehr verursachen, am kritischsten.

Wie das polnische Regierungszentrum für Sicherheit und die nationale Notfallmanagement-Agentur bestätigt haben, sollen am Dienstag zuvor Beamte des Innenministeriums sowie die Wojewoden eine Besprechung abgehalten haben, um die meteorologischen und hydrologischen Risiken während der Neujahrszeit zu überprüfen, einschließlich der Sicherheitsmaßnahmen für Großveranstaltungen.

In Nordpolen wurden Hochwasserwarnungen ausgegeben, nachdem der Fluss Elbląg aufgrund eines Rückstaueffekts Alarmpegel überschritten hat. Die lokale Verwaltung hat eine stadtweite Hochwasserwarnung ausgerufen, Sperren und Sandsäcke eingesetzt und die Einwohner zu Vorsicht aufgefordert. Meteorologen sagen starke Winde, heftigen Schneefall und Schneestürme voraus. Das nationale Zentrum für Katastrophenschutz der Regierung hat Warnungen für die nördlichen und nordöstlichen Regionen des Landes herausgegeben.

PR/RCB/Tusk/x/ps

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