Deutsche Redaktion

Zahl der Kältetoten steigt auf 36 – weitere Frosttage erwartet

31.01.2026 15:50
In der Nacht zum Samstag sind zwei Menschen an Unterkühlung gestorben, bestätigte die polnische Polizei. In den kommenden Tagen wird noch stärkerer Dauerfrost erwartet.
Im Zusammenhang mit einer weiteren Frostwelle haben die Warschauer Verkehrsbetriebe ZTM am 30. Januar zwei kostenlose Busse fr Menschen bereitgestellt, damit diese sich aufwrmen knnen. Die Busse verkehren die ganze Nacht. Ihre Routen wurden so geplant, dass der Zustieg in vielen Teilen der Stadt mglich ist, insbesondere in stark besuchten Fug
Im Zusammenhang mit einer weiteren Frostwelle haben die Warschauer Verkehrsbetriebe ZTM am 30. Januar zwei kostenlose Busse für Menschen bereitgestellt, damit diese sich aufwärmen können. Die Busse verkehren die ganze Nacht. Ihre Routen wurden so geplant, dass der Zustieg in vielen Teilen der Stadt möglich ist, insbesondere in stark besuchten FußgäPAP/Leszek Szymański

Seit Anfang November sind in Polen 36 Menschen an den Folgen der Kälte gestorben. Mehr als 20 Todesfälle wurden allein im Januar registriert. Der stellvertretende Innenminister Wiesław Szczepański warnt, das Schlimmste stehe noch bevor. Das Institut für Meteorologie und Wasserwirtschaft (IMGW) rechnet mit den tiefsten Temperaturen im Nordosten Polens. In Suwałki sollen die Temperaturen zwischen Sonntag und Montag auf minus 27 Grad sinken. Die gefühlte Temperatur könnte bis auf minus 35 Grad fallen.

„Das sind Werte, die eine reale Gefahr darstellen“, sagte er bei einem Briefing. Als Reaktion darauf hat die Staatliche Feuerwehr in Warschau am Samstag an fünf Standorten beheizte Zelte aufgestellt. Dort werden warme Getränke ausgegeben. Bahnhöfe bleiben zum Schutz für besonders gefährdete Menschen rund um die Uhr geöffnet. Zudem waren am Freitag zwei Busse in der Hauptstadt unterwegs, die Obdachlosen eine Möglichkeit zum Aufwärmen boten. Als besonders gefährdet gelten Obdachlose, ältere Menschen, Alleinlebende sowie Personen unter Alkoholeinfluss.

„Jeden Tag patrouillieren Polizeibeamte auf den Straßen, in verlassenen Gebäuden, Treppenhäusern und an Orten, an denen jemand Hilfe benötigen könnte“, teilte die Polizei in einer Erklärung mit. „Sie reagieren auf Meldungen, überprüfen die Lage, leisten Unterstützung und bringen gefährdete Personen an sichere Orte.“ Die Bevölkerung wird aufgerufen, unter der Notrufnummer 112 die Rettungsdienste zu verständigen, sollten sie auf Menschen stoßen, die durch die Kälte gefährdet sein könnten.

PAP/PR/ps

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