Tusk betonte, das größte Potenzial des Landes liege in jungen Menschen. Man wolle allen Polinnen und Polen mit Ambitionen und Fähigkeiten ermöglichen, „ihre Träume in Polen zu verwirklichen“.
Die Leitung der Arbeiten des neuen Gremiums übernimmt nach Angaben Tusks Finanz- und Wirtschaftsminister Andrzej Domański. Ziel sei es, das Tempo in Wirtschaft, Wissenschaft und Innovation zu erhöhen. „Unsere Zukunft erfordert Beschleunigung – in der Wirtschaft, im Business, in der Wissenschaft“, sagte Tusk. Polen könne „der beste Ort für moderne Technologien und kreatives Denken“ werden.
Dem Rat sollen nach den Worten des Premiers unter anderem Experten aus der Raumfahrt, Wissenschaftler sowie Unternehmer angehören, die Innovationen erfolgreich in wirtschaftliche Projekte umgesetzt haben. Es gehe darum, „die Zukunft so zu gestalten, dass Polen in vielen Bereichen eine Führungsrolle übernimmt“.
Finanzminister Domański sagte, bei der ersten Sitzung seien Themen wie Raumfahrttechnologien, Biotechnologie und künstliche Intelligenz erörtert worden. „Das sind Bereiche, auf denen Polen sein Wirtschaftswachstum in den kommenden Jahren und Jahrzehnten aufbauen wird“, erklärte er.
Zugleich verwies Domański auf internationale Unsicherheiten. Man müsse Lösungen entwickeln, „die unsere Wirtschaft widerstandsfähig gegen externe Bedrohungen machen“, sagte der Minister.
PAP/jc