Deutsche Redaktion

US-Außenminister in Ungarn: Bilaterale Themen und Energiefragen

16.02.2026 11:10
Der US-Außenminister reist nach Budapest zu Gesprächen über bilaterale Themen und regionale Friedensinitiativen; offiziell stehen Sachfragen im Vordergrund, doch im Zentrum der Spannungen bleibt die Energieabhängigkeit Ungarns von Russland. Washington drängt auf eine Reduzierung dieser Abhängigkeit, während Budapest bislang nur begrenzte Schritte zur Beschaffung von US-Energie unternommen hat.
epa12742962 US-Auenminister Marco Rubio nimmt an einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem slowakischen Ministerprsidenten Robert Fico (nicht im Bild) nach ihrem Treffen in Bratislava, Slowakei, am 15. Februar 2026 teil. EPADOMINIKA KORTVELYESIOVA Dostawca: PAPEPA.
epa12742962 US-Außenminister Marco Rubio nimmt an einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico (nicht im Bild) nach ihrem Treffen in Bratislava, Slowakei, am 15. Februar 2026 teil. EPA/DOMINIKA KORTVELYESIOVA Dostawca: PAP/EPA.EPA/DOMINIKA KORTVELYESIOVA

Der US-Außenminister reist einen Tag nach seinem Aufenthalt in Bratislava zu politischen Gesprächen nach Budapest. Auf dem Programm stehen bilaterale Themen sowie regionale Friedensinitiativen. Der Besuch gilt als bedeutend für Ungarn, während Premier Viktor Orbán wenige Wochen vor der Wahl lieber den US-Präsidenten empfangen würde. Ein solcher Besuch erscheint jedoch derzeit unwahrscheinlich.

Der Außenminister wird der Regierungspartei Fidesz voraussichtlich politische Unterstützung signalisieren. Offiziell konzentrieren sich die Gespräche jedoch auf Sachthemen. Dazu zählen auch energiepolitische Differenzen: Die USA erwarten, dass Ungarn seine Abhängigkeit von russischen Energiequellen reduziert. Budapest hat bislang nur begrenzte Schritte unternommen, um mehr amerikanisches Gas oder Öl zu beziehen. Dieses Thema könnte trotz politischer Nähe künftig stärker auf die bilateralen Beziehungen wirken.

IAR/adn

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