Deutsche Redaktion

Hybridbedrohungen und Ukraine: E5-Minister tagen in Krakau

20.02.2026 10:33
In Krakau haben die Verteidigungsminister der E5-Staaten Beratungen zur europäischen und euroatlantischen Sicherheit aufgenommen. Gastgeber ist Polens Verteidigungsmininister Władysław Kosiniak-Kamysz. Die E5-Gruppe vereint Frankreich, Deutschland, Italien, Großbritannien und Polen und gilt als Zusammenschluss der militärisch stärksten Staaten Europas.
Wicepremier, minister obrony narodowej Władysław Kosiniak-Kamysz (L) i minister obrony Niemiec Boris Pistorius (P) przed spotkaniem w ramach Grupy E5 w Krakowie, 20 bm. Grupa E5 to nieformalny format współpracy pięciu państw europejskich, które przeznaczają największe środki na obronność. (ad) PAPŁukasz Gągulski
Wicepremier, minister obrony narodowej Władysław Kosiniak-Kamysz (L) i minister obrony Niemiec Boris Pistorius (P) przed spotkaniem w ramach Grupy E5 w Krakowie, 20 bm. Grupa E5 to nieformalny format współpracy pięciu państw europejskich, które przeznaczają największe środki na obronność. (ad) PAP/Łukasz GągulskiPAP/Łukasz Gągulski

In Krakau haben die Verteidigungsminister der E5-Staaten ihre Beratungen aufgenommen. Nach Angaben des polnischen Verteidigungsministeriums soll das Treffen die europäische Geschlossenheit und die gemeinsame Verantwortung für die Sicherheit im euroatlantischen Raum unterstreichen.

Gastgeber ist Polens Verteidigungsminister und Vizepremier Władysław Kosiniak-Kamysz. Die Gespräche finden im Collegium Maius der Jagiellonen-Universität statt. Teilnehmen die Verteidigungsministerin Frankreichs, Catherine Vautrin, und der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius. Italien und Großbritannien sind durch die stellvertretenden Minister Isabella Rauti und Luke Pollard vertreten.

Zudem sind die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas und die stellvertretende NATO-Generalsekretärin Radmila Sekerinska anwesend. Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow ist per Videokonferenz zugeschaltet.

Die E5-Gruppe vereint Frankreich, Deutschland, Italien, Großbritannien und Polen und gilt als Zusammenschluss der militärisch stärksten Staaten Europas. Seit 2024 ist es das siebte Treffen in diesem Format.

Im Mittelpunkt stehen Fragen der Abschreckung und Verteidigung im Rahmen der NATO, die Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeit, die Abwehr hybrider Bedrohungen sowie die weitere militärische und politische Unterstützung der Ukraine. Nach Abschluss der Beratungen ist eine gemeinsame Pressekonferenz vorgesehen.

Kosiniak-Kamysz hatte im Vorfeld betont, dass die Gespräche im Kreis der Staaten stattfinden, die am meisten in ihre Streitkräfte investieren. Nach dem Haushaltsentwurf für 2026 gebe Polen nominal mehr für Rüstung aus als Italien und zähle europaweit zu den drei größten Geldgebern im Verteidigungsbereich. 

IAR/adn


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