Deutsche Redaktion

Neue US-Angriffe auf Iran - Lage um Straße von Hormus spitzt sich wieder zu

11.06.2026 11:16
Zugleich liefern sich beide Seiten einen Narrativenkrieg um die Straße von Hormus: Teheran erklärt, die Meerenge sei geschlossen; CENTCOM hält dagegen, Handelsschiffe könnten weiter ein- und ausfahren.
Statki w cieśninie Ormuz
Statki w cieśninie OrmuzFoto: Reuters

Die USA haben im Konflikt mit Iran eine neue Angriffswelle gestartet. Nach Angaben des US-Zentralkommandos CENTCOM richteten sich die Schläge gegen Munitionslager, Kommandozentren und weitere militärische Einrichtungen im Iran. Washington bezeichnet die Angriffe als Reaktion auf den Abschuss eines amerikanischen Apache-Hubschraubers.

Iran kündigte Gegenangriffe auf US-Stützpunkte im Nahen Osten an. In Kuwait und Bahrain wurden Raketenalarme ausgelöst. Zugleich liefern sich beide Seiten einen Narrativenkrieg um die Straße von Hormus: Teheran erklärt, die Meerenge sei geschlossen; CENTCOM hält dagegen, Handelsschiffe könnten weiter ein- und ausfahren. Auch ein angebliches Gespräch zwischen Donald Trump und iranischen Vertretern ist umstritten. Trump spricht von Kontakten und Bitten um ein Ende der Angriffe, Teheran dementiert.

IAR/adn

Kommentar: Krieg im Iran, Herausforderungen für die Ukraine

29.03.2026 10:39
Für Russland ist der Krieg im Nahen Osten ein „Geschenk des Himmels" – möge er so lange wie möglich dauern. Für die Ukraine ist es genau umgekehrt, schreibt der Osteuropa-Experte Tadeusz Iwański in seiner Analyse für den Auslandsdienst des Polnischen Rundfunks.

Krieg in Nahost: Trump kündigt US-Rückzug in drei Wochen an – Teheran bestreitet Verhandlungen

01.04.2026 10:53
Trump erklärte, die USA hätten die iranische nukleare Bedrohung beseitigt. Zugleich zeigte er sich überzeugt, dass der Krieg nicht länger als zwei bis drei Wochen dauern werde. Der iranische Außenminister Abbas Aragczi wies unterdessen Berichte über Verhandlungen mit den USA zurück.

Kommentar: "Die USA brauchen unsere Hilfe, aber nicht im Krieg"

09.04.2026 12:31
Die Rolle von Verbündeten besteht nicht darin, zustimmend zu nicken, wenn ein Freund selbstzerstörerische Fehler begeht, schreibt der Sicherheitsexperte Witold Repetowicz in seinem Kommentar für den Auslandsdienst des Polnischen Rundfunks. Die Vorwürfe Trumps an die europäischen Verbündeten bezeichnet er als absurd. Und appelliert: Wir müssen Amerika vor weiteren Fehlern warnen, statt ihnen mit zustimmendem Nicken einen Bärendienst zu erweisen.

Sikorski spricht in Barcelona über Ukraine und Nahost

01.06.2026 11:15
Im Nahen Osten hatten die USA zuletzt erneut Angriffe auf iranische Radaranlagen und Drohnenstellungen nahe der Straße von Hormus gemeldet. Zudem kam es auch zu iranischen Angriffen auf Ziele in Kuwait, wo sich amerikanische Militäreinrichtungen befinden. Auch die Lage im Libanon verschärft sich.