Zu sehen sind Werke bedeutender Künstlerinnen und Künstler wie Max Ernst, Joan Miró, René Magritte, Pablo Picasso, Dora Maar, Leonora Carrington, Toyen und Remedios Varo. Ergänzt wird die Ausstellung durch Arbeiten osteuropäischer Surrealisten.
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Lenbachhaus in München und dem Kunstmuseum in Łódź/Lodsch. Für die Warschauer Ausgabe wurde sie um Forschungsergebnisse zum polnischen und osteuropäischen Surrealismus erweitert.
Die Kuratorinnen Dorota Jarecka und Magda Lipska betonen, dass viele Surrealisten aktiv gegen den Faschismus kämpften, sich dem europäischen Kolonialismus widersetzten oder im Widerstand gegen die nationalsozialistische Besatzung engagierten. Die Ausstellung rückt damit die politische Dimension der Bewegung in den Mittelpunkt.
Die Schau ist in zwölf thematische Kapitel gegliedert und führt die Besucher von Paris über Prag, London und Berlin bis nach New York. Sie läuft bis zum 10. Januar 2027.
IAR/jc