Deutsche Redaktion

USA nehmen gestoppte Truppenrotation nach Polen wieder auf

06.07.2026 16:14
Die USA nehmen die im Mai gestoppte Rotation von 4.000 Soldaten nach Polen wieder auf. Warschau wertet den Schritt als starkes Signal für die bilateralen Beziehungen und die Sicherheit an der NATO-Ostflanke.
Der stellvertretende Ministerprsident und Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz bei einer Pressekonferenz in den Militrischen Luftfahrtwerken Nr. 2 S.A. in Bydgoszcz am 6. dieses Monats. Die Pressekonferenz fand im Anschluss an die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags zwischen der Polska Grupa Zbrojeniowa SA und den Militrischen L
Der stellvertretende Ministerpräsident und Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz bei einer Pressekonferenz in den Militärischen Luftfahrtwerken Nr. 2 S.A. in Bydgoszcz am 6. dieses Monats. Die Pressekonferenz fand im Anschluss an die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags zwischen der Polska Grupa Zbrojeniowa SA und den Militärischen LPAP/Agnieszka Bielecka

Die USA nehmen eine im Mai gestoppte Rotation von 4.000 Soldaten nach Polen wieder auf. Das teilte Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz in Bydgoszcz mit. Für die polnisch-amerikanischen Beziehungen sei dies ein „sehr gutes Signal“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident.

Die Aussetzung der Rotation war zunächst von US-Medien gemeldet und anschließend vom Pentagon bestätigt worden. Danach führten nach polnischen Angaben die Verteidigungsministerien, die Präsidenten sowie Militärvertreter beider Länder Gespräche über das weitere Vorgehen.

Die erneute Verlegung hat für Warschau hohen politischen und sicherheitspolitischen Stellenwert. Polen gilt als zentraler NATO-Staat an der Ostflanke und betrachtet die US-Präsenz als wichtigen Beitrag zur Abschreckung und Bündnissicherheit.

Zugleich laufen Gespräche über eine mögliche ständige Stationierung amerikanischer Truppen in Polen. Ende Juni reagierte das Pentagon positiv auf ein Schreiben des polnischen Verteidigungsministers zu diesem Thema. 

IAR/adn

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