Nach Angaben des ukrainischen Außenministers ging es unter anderem um die zunehmenden russischen Angriffe auf zivile Schiffe im Schwarzen Meer und deren Folgen für die globale Ernährungssicherheit. Zudem informierte Sybiha über den jüngsten massiven russischen Angriff auf Kiew und weitere ukrainische Städte. Beide Minister hätten die Notwendigkeit betont, den Druck auf Moskau weiter zu erhöhen.
Ein weiteres Thema war der EU-Beitritt der Ukraine. Sybiha dankte Polen für seine Unterstützung bei der Eröffnung von zwei der sechs Verhandlungskapitel. Zudem begrüßten beide Minister die Verabschiedung des 21. EU-Sanktionspakets gegen Russland. Diese Entscheidung sei „lange erwartet“ worden, erklärte Sybiha.
Beide Minister bekräftigten zudem ihre Bereitschaft, die Zusammenarbeit fortzusetzen – auch im Bereich der historischen Politik – sowie die Unterstützung für die Ukraine im Abwehrkampf gegen die russische Invasion fortzuführen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor erklärt, Russland könne seine Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer weiter intensivieren.
PAP/jc