Der Geopark Świętokrzyskie (Heiliges Kreuzgebirge) ist dem globalen Geopark-Netzwerk von 161 Geoparks aus 44 Ländern beigetreten, die alle offiziell als „einheitliche geografische Gebiete mit Standorten und Landschaften von internationaler und geologischer Bedeutung“ definiert sind.
Mirosław Hejduk, Direktor des Zentrums für Geologische Ausbildung, sagte: „Es wird jetzt einfacher sein, unsere geologischen Schätze zu vermarkten, da jeder von der UNESCO-Marke gehört hat. Derzeit suchen Touristen auch immer mehr nach Attraktionen im Freien.“
Der polnische Geopark, der sich in Polens ältestem Gebirgszug befindet, umfasst ein Gebiet von 5 Gemeinden und umfasst mehrere Naturschutzgebiete mit Steinbrüchen, Höhlen, Bergbaugruben, Hügeln und Felsvorsprüngen. Seine Felsformationen und Fossilien stammen aus der Devon-Zeit von vor 416 bis 359 Millionen Jahren. Ein besonders bemerkenswertes geologisches Merkmal des Parks und eine beliebte Touristenattraktion ist die "Paradies Höhle", eine Karstkalkhöhle mit fünf Kammern und Höhlen, die während der Zeit des mittleren Devon vor etwa 360 Millionen Jahren entstanden ist. Das Innere ist mit Stalagmiten- und Stalaktitenformationen bestückt.
Der polnische Geopark, der sich in Polens ältestem Gebirgszug und einem der ältesten Gebirgszüge Europas befindet, umfasst ein Gebiet von 5 Gemeinden.
Zu den bemerkenswerten Entdeckungen zählen Spuren einer 50.000 Jahre alten Neandertaler-Niederlassung sowie Überreste eines Mammuts, eines Wollnashorns und eines Höhlenbären.
Der Park, der 2003 offiziell als Geopark gegründet wurde, umfasst auch hochmoderne Einrichtungen für Geologie-Enthusiasten und Anfänger, einschließlich eines Zentrums für Geo-Ausbildung. Besucher haben auch die Möglichkeit, in einem 5D-Kino in die Vergangenheit zu reisen oder eine virtuelle Höhle zu besuchen.
Zu sehen sind auch die wichtigsten devonischen Felsen in der Region sowie die Kreaturen, die am Grund des devonischen Meeres gelebt haben, das einst ganz Europa bedeckt hatte.
PAP/tfn/ps