Sybiha bezeichnete den Vorfall als weiteren Beleg dafür, dass die Ukraine dringend zusätzliche Luftverteidigung benötige. Die Stärkung der ukrainischen Flugabwehr sei „eine Garantie für den Schutz der gesamten euro-atlantischen Gemeinschaft“, schrieb der Minister.
Das Operative Kommando der polnischen Streitkräfte hatte zuvor mitgeteilt, in der Nacht ein nicht identifiziertes Flugobjekt im polnischen Luftraum erfasst zu haben. Zur Identifizierung und möglichen Abfangmaßnahme sei ein F-16-Kampfjet gestartet worden. Wenige Minuten später sei das Objekt jedoch von den Radarschirmen verschwunden. Anschließend habe ein Mi-24-Hubschrauber den mutmaßlichen Einschlagsort in unbewohntem Gelände nahe der Ortschaft Tarnawa-Kolonia in der Woiwodschaft Lublin lokalisiert. Dort sind nach Angaben der Behörden Einsatzkräfte im Einsatz.
Polnische Behörden haben sich bislang nicht dazu geäußert, ob es sich bei dem Flugobjekt tatsächlich um eine russische Marschflugkörper handelte. Die Untersuchungen dauern an.
IAR/jc