„Der nächtliche massive kombinierte Angriff Russlands auf die Ukraine, bei dem auch der polnische Luftraum verletzt wurde, zeigt erneut, dass Russlands Aggression nicht nur die Ukraine, sondern die Sicherheit ganz Europas bedroht“, schrieb Costa am Freitag auf der Plattform X.
Der EU-Ratspräsident sprach den Opfern der Angriffe sein Mitgefühl aus und versicherte der Ukraine und Polen die Unterstützung der Europäischen Union. „Die Europäische Union steht in voller Solidarität an der Seite der Behörden in der Ukraine und in Polen, die unermüdlich daran arbeiten, ihre Bürger zu schützen und zu verteidigen“, erklärte er.
Zugleich kündigte Costa an, die EU werde ihre Unterstützung für die ukrainische Luftverteidigung weiter ausbauen. Dies gelte insbesondere für die Fähigkeiten zur Abwehr von Raketen- und Drohnenangriffen. Europa werde angesichts der russischen Aggression geeint bleiben, betonte er.
Nach Angaben der polnischen Streitkräfte war in der Nacht während eines großangelegten russischen Angriffs auf die Ukraine ein nicht identifiziertes Flugobjekt in den polnischen Luftraum eingedrungen. Ein F-16-Kampfjet wurde zur Identifizierung entsandt. Das Objekt verschwand jedoch von den Radarschirmen und stürzte nach bisherigen Erkenntnissen nahe Tarnawa-Kolonia in der Woiwodschaft Lublin ab. Polens Ministerpräsident Donald Tusk erklärte später, nach derzeitigen Erkenntnissen habe es sich wahrscheinlich um einen russischen Marschflugkörper vom Typ Ch-101 gehandelt.
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