Die Parade in Warschau findet auf der Wisłostrada entlang der Weichsel statt. Zu sehen sind unter anderem die südkoreanischen K2-Kampfpanzer, US-amerikanische M1 Abrams, Leopard-2-Panzer sowie die in Polen entwickelten Borsuk-Schützenpanzer. Auch die Artilleriesysteme Krab, K9 und HIMARS sowie Patriot-Luftabwehrsysteme werden präsentiert.
An der Parade nehmen neben polnischen Soldaten auch Einheiten verbündeter Staaten teil. Dazu gehören unter anderem US-Amerikaner, Briten, Rumänen, Kroaten und Kanadier. Frankreich wird durch eine Abordnung der Fremdenlegion vertreten sein.
Auch die polnische Luftwaffe zeigt einen großen Teil ihrer modernen Ausrüstung. Neben F-16 und FA-50 werden F-35-Kampfjets sowie Hubschrauber vom Typ Black Hawk, AW149 und AH-64 Apache über Warschau zu sehen sein. Auch französische Rafale und schwedische Gripen sind angekündigt.
Parallel findet in Gdynia eine maritime Parade statt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums beteiligen sich mehr als 20 polnische und alliierte Schiffe. Darunter sind die Korvette ORP Kaszub, Minenabwehrschiffe der Kormoran-II-Klasse sowie Fregatten der Oliver-Hazard-Perry-Klasse. Die älteren Fregatten sollen künftig durch neue Schiffe des polnischen Programms Miecznik ersetzt werden. Das erste Schiff dieser Klasse, die ORP Wicher, wurde in dieser Woche in Gdynia zu Wasser gelassen.
Der 15. August ist der Tag der polnischen Armee. Er erinnert an den Sieg über die bolschewistischen Truppen in der Schlacht bei Warschau 1920. In diesem Jahr jährt sich der Sieg zum 106. Mal. Die polnische Gegenoffensive gilt als entscheidend für die Verteidigung der Unabhängigkeit Polens und das Stoppen des Vormarsches der bolschewistischen Revolution nach Westen.
IAR/jc