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12 Tote bei Busunglück mit polnischen Pilgern in Ungarn

16.08.2026 09:30
Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Fahrer am Steuer eingeschlafen sein. Er wurde festgenommen. Im Bus befanden sich 57 Passagiere und zwei Fahrer. Die genauen Umstände des Unglücks werden noch untersucht.
Der ungarische Ministerprsident Peter Magyar hat als Erster in einem Facebook-Beitrag ber das Unglck informiert. Mein aufrichtiges Beileid gilt den Familien der Opfer. Ich danke allen, die an der Rettung beteiligt waren, schrieb er.
Der ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat als Erster in einem Facebook-Beitrag über das Unglück informiert. „Mein aufrichtiges Beileid gilt den Familien der Opfer. Ich danke allen, die an der Rettung beteiligt waren“, schrieb er. EPA/ZOLTAN MATHE

Bei einem Busunglück mit polnischen Pilgern in Ungarn sind zwölf Menschen ums Leben gekommen. Mehr als ein Dutzend weitere wurden verletzt, sieben von ihnen befinden sich in sehr schwerem Zustand. Der Unfall ereignete sich am Sonntag gegen 1 Uhr auf der Autobahn M3. Der Bus kam auf einem geraden Streckenabschnitt plötzlich von der Fahrbahn ab, überschlug sich und stürzte in einen Straßengraben.
Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Fahrer am Steuer eingeschlafen sein. Er wurde festgenommen. Die genauen Umstände des Unglücks werden noch untersucht. Der Bus war mit Pilgern aus der südostpolnischen Region Podkarpackie besetzt, die von einer Wallfahrt nach Bosnien und Herzegowina zurückkehrten, teilte die Woiwodschaftsmarschallin Teresa Kubas-Hul mit. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich 57 Passagiere und zwei Fahrer an Bord.

Nach Angaben ungarischer Medien waren mehrere Feuerwehreinheiten und mehr als ein Dutzend Rettungswagen an den Bergungsarbeiten beteiligt. Die Passagiere mussten durch die Fenster aus dem Bus befreit werden, da die Türen blockiert waren. Mehrere Insassen waren unter dem Fahrzeug eingeklemmt. Mit Hilfe von Kränen musste der 24 Tonnen schwere Bus aus dem Graben gehoben und wieder auf die Räder gestellt werden.

Ungarischen Medien zufolge starben elf Menschen noch an der Unfallstelle. Ein weiterer Verletzter erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, darunter in eine Klinik in Eger. Der ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat als Erster in einem Facebook-Beitrag über das Unglück informiert. „Mein aufrichtiges Beileid gilt den Familien der Opfer. Ich danke allen, die an der Rettung beteiligt waren“, schrieb er.

IAR/TVN24/ps


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