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Zondacrypto-Skandal: Chef des Nationalen Olympischen Komitees festgenommen

27.08.2026 22:00
Radosław Piesiewicz ist im Zusammenhang mit dem Zondacrypto-Skandal festgenommen worden. Nach unbestätigten Informationen haben Beamte des Zentralen Büros zur Bekämpfung der Cyberkriminalität den Präsidenten des Polnischen Olympischen Komitees in seinem Haus in Warschau festgenommen. Die Ermittlungen werden von der Kattowitzer Abteilung der Landesstaatsanwaltschaft geführt.
Der derzeitige Prsident des Polnischen Olympischen Komitees, Radosław P., wurde nach den Artikeln 230 und 302 des polnischen Strafgesetzbuches beschuldigt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, angesichts der drohenden Zahlungsunfhigkeit der Kryptobrse Zondacrypto 100 Prozent des von ihm investierten Kapitals zurckerhalten zu haben. Gleichzeiti
Der derzeitige Präsident des Polnischen Olympischen Komitees, Radosław P., wurde nach den Artikeln 230 und 302 des polnischen Strafgesetzbuches beschuldigt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, angesichts der drohenden Zahlungsunfähigkeit der Kryptobörse Zondacrypto 100 Prozent des von ihm investierten Kapitals zurückerhalten zu haben. GleichzeitiPAP/Leszek Szymański

Der derzeitige Präsident des Polnischen Olympischen Komitees, Radosław P., wurde nach den Artikeln 230 und 302 des polnischen Strafgesetzbuches beschuldigt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, angesichts der drohenden Zahlungsunfähigkeit der Kryptobörse Zondacrypto 100 Prozent des von ihm investierten Kapitals zurückerhalten zu haben. Gleichzeitig konnten Tausende andere Kunden nicht mehr über ihre Gelder verfügen.

Artikel 302 des Strafgesetzbuches betrifft die Begünstigung einzelner Gläubiger und sieht eine strafrechtliche Verantwortung sowohl für den Schuldner als auch für den Gläubiger vor, der den Vorteil annimmt. Nach Ansicht der Ermittler erfolgte die Auszahlung an P. zum Nachteil der übrigen Anleger. Der Vorwurf nach diesem Artikel kann mit bis zu acht Jahren Haft geahndet werden.
Artikel 230 des Strafgesetzbuches betrifft die entgeltliche Einflussnahme. Demnach soll die bevorzugte Behandlung darauf zurückzuführen sein, dass P. sich auf seinen Einfluss bei Entscheidungsträgern der Kryptobörse berufen habe. Darauf stehen bis zu zwei Jahre Haft.

Luxusuhr und Verdacht auf „Einflussnahme“
Journalisten von TVN24 und WP haben aufgedeckt, dass Radosław P. von Zondacrypto-Chef Przemysław Kral eine Luxusuhr im Wert von 40.000 Euro erhalten haben soll. Den Recherchen zufolge sollte die Uhr eine Gegenleistung für eine mutmaßliche „Einflussnahme“ beim Amt für Wettbewerbs- und Verbraucherschutz sein. P. weist dies entschieden zurück. Er erklärt, die Uhr aus eigenen Mitteln bezahlt zu haben und Zondacrypto-Chef Kral habe ihm lediglich beim Kauf geholfen. Generalstaatsanwalt Waldemar Żurek sagte auf einer Pressekonferenz am Donnerstag, dass sich einer der von den Ermittlern untersuchten Aspekte genau auf diese Uhr beziehe. 

RMF24/PAP/ps

Zondacrypto-Chef nach Israel geflohen?

24.04.2026 13:30
Wie Journalisten von Onet ermittelt haben, sei Zondacrypto-Chef Przemysław Kral nach Israel ausgereist. Polens stellvertretende Innenminister sieht geringe Chancen, ihn ins Land zurückzubringen. „Wir haben keine guten Erfahrungen mit der Überstellung von Personen aus Israel“, betonte er. Wegen erheblicher Liquiditätsprobleme der Kryptobörse sind ihre Bitcoin-Reserven um 99 Prozent geschrumpft. In Polen könnten dadurch bis zu 30.000 Personen geschädigt worden sein.

Nawrocki stoppt Krypto-Gesetz zum dritten Mal

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Er verwies auf einen eigenen Vorschlag und kündigte an, ein Gesetz zu unterschreiben, wenn seine Änderungen übernommen würden. Finanzminister Andrzej Domański kündigte im Sender TVP Info einen vierten Gesetzentwurf an. „Wir können nicht zulassen, dass dieser Markt unreguliert bleibt und nach Regeln wie im Wilden Westen funktioniert“, sagte er.

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Der Präsident des Polnischen Olympischen Komitees (PKOI) hat laut Medien eine 40.000 Euro teure Uhr und VIP-Karten für Fußball- und Basketballspiele vom Chef der inzwischen zusammengebrochenen Kryptowährungsbörse Zondacrypto erhalten.

Tusk: „Die Zonda-Serie nimmt erst richtig Fahrt auf“

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Nach neuen Entwicklungen in den Ermittlungen gegen die polnische Kryptobörse Zondacrypto hat Ministerpräsident Donald Tusk dem Präsidenten und der nationalkonservativen Partei PiS vorgeworfen, die Regulierung des Kryptomarktes bewusst blockiert zu haben. „Jetzt wissen wir, warum Karol Nawrocki und die PiS mit aller Gewalt das Kryptogesetz blockiert haben“, schrieb Tusk am Mittwoch auf der Plattform X.