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Polen, Deutschland und Frankreich beraten über Europas Sicherheit

03.09.2026 10:47
Die Außenminister von Polen, Deutschland und Frankreich haben sich heute in Weimar getroffen. Radosław Sikorski, Johann Wadephul und Jean-Noël Barrot beraten über die Sicherheitslage in Europa, die weitere Unterstützung der Ukraine und die Zusammenarbeit ihrer drei Länder. Das Treffen steht im Zeichen des 35-jährigen Bestehens des Weimarer Dreiecks.
Polens Auenminister Radosław Sikorski, der deutsche Auenminister Johann Wadephul und der franzsische Auenminister Jean-Nol Barrot treffen sich am Donnerstag, 3. September 2026, im zentraldeutschen Weimar.
Polens Außenminister Radosław Sikorski, der deutsche Außenminister Johann Wadephul und der französische Außenminister Jean-Noël Barrot treffen sich am Donnerstag, 3. September 2026, im zentraldeutschen Weimar. Foto: EPA/CLEMENS BILAN

Auch der Krieg Russlands gegen die Ukraine und die jüngsten Entwicklungen in der europäischen Sicherheit sind Thema. Dabei geht es unter anderem um den von Deutschland Russland zugeschriebenen Versuch eines bewaffneten Drohnenangriffs auf den Flughafen Leipzig im vergangenen Monat.

Das Weimarer Dreieck wurde 1991 von Polen, Deutschland und Frankreich gegründet. Ziel war es damals, die Teilung Europas zu überwinden und Polen stärker an die europäischen und euroatlantischen Institutionen heranzuführen. Polen trat 1999 der NATO und 2004 der Europäischen Union bei.

Inzwischen dient das Format vor allem dem politischen Austausch zwischen Warschau, Berlin und Paris. Die drei Länder stimmen darin auch ihre Positionen zu wichtigen europäischen Fragen ab.

Die Minister begannen ihre Gespräche bereits am Mittwochabend. Am Donnerstag wurden sie vom Ministerpräsidenten Thüringens und dem Oberbürgermeister von Weimar empfangen. Außerdem besuchten sie das Wohnhaus des Dichters Johann Wolfgang Goethe.


IAR/jc

 

Braucht das Weimarer Dreieck einen neuen Impuls?

28.08.2026 11:30
Vor genau 35 Jahren wurde das Weimarer Dreieck gegründet – ein Format, das Polen, Deutschland und Frankreich zusammenbringen sollte. Damals ging es vor allem darum, Polen auf seinem Weg in die Europäische Union zu unterstützen. Heute, 35 Jahre später, stellt sich die Frage: Welche Bedeutung hat das Weimarer Dreieck noch – und was erwarten die Gesellschaften von dieser Zusammenarbeit?