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Kenianer und Ungarin gewinnen den Warschau-Marathon 2026

28.09.2026 06:40
Der Kenianer Stephen Kibor hat den 48. Warschau-Marathon gewonnen und dabei eine neue persönliche Bestzeit erzielt. Bei den Frauen gewann Lili Anna Vindics-Toth. Sie hat nicht nur den ungarischen Rekord verbessert, sondern auch einen neuen Streckenrekord aufgestellt.
Als Erster erreichte Stephen Kibor aus Kenia das Ziel des Warschau-Marathons am Sonntag. Er kam nach 2:09:19 Stunden ins Ziel und verbesserte damit seine persnliche Bestzeit.
Als Erster erreichte Stephen Kibor aus Kenia das Ziel des Warschau-Marathons am Sonntag. Er kam nach 2:09:19 Stunden ins Ziel und verbesserte damit seine persönliche Bestzeit. PAP/Radek Pietruszka

Als Erster erreichte Stephen Kibor aus Kenia das Ziel des Warschau-Marathons am Sonntag. Er kam nach 2:09:19 Stunden ins Ziel und verbesserte damit seine persönliche Bestzeit. Hinter ihm folgten die Ugander Victor Kwemboi (2:12:20) und Ezekiel Mitai (2:12:36). Bester Pole war Dariusz Boratyński. Mit einer Zeit von 2:19:20 hat er den neunten Platz belegt.

Historischer Lauf von Vindics-Toth
Für eine große Überraschung bei den Frauen sorgte Lili Anna Vindics-Toth. Die Silbermedaillengewinnerin der diesjährigen Europameisterschaften in Birmingham hat die Strecke in 2:24:48 Stunden geschafft. Damit stellte sie nicht nur einen neuen ungarischen Rekord auf, sondern auch einen neuen Rekord des Warschau-Marathons. Zweite wurde die Äthiopierin Gelane Senbete (2:24:57), Dritte die Kenianerin Vivian Jerotich Kosgei (2:28:24).

Im begleitenden 10-Kilometer-Lauf siegte der Ukrainer Aleksii Pysarew (29:15) vor Mateusz Kaczor (29:36) und Adam Czerwiński (30:59). Bei den Frauen gewann Emilia Mazek (34:20) vor Sabina Jarząbek (34:47) und der Italienerin Sakina El Adel (35:06).

Der diesjährige Marathon startete am Kultur- und Wissenschaftspalast. Die Läufer passierten die bekanntesten Straßen Warschaus. Die Strecke führte unter anderem am Nationalstadion, am Skaryszewski-Park und am Zoo vorbei. Auch markante Orte in den Stadtteilen Żoliborz, Wola, Bemowo und Bielany lagen an der Strecke. Die letzten Kilometer führten durch das Stadtzentrum, vorbei am Königsschloss und der Universität Warschau, bis zum Ziel am Kultur- und Wissenschaftspalast.

PAP/RMF24/ps

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