Deutsche Redaktion
Folge uns auf Google

Folge uns auf Google, um unsere News immer ganz oben zu sehen.

Polen bereitet 50-Millionen-Euro-Hilfspaket für die Ukraine vor

09.09.2026 11:45
Polen bereitet ein neues Hilfspaket für die Ukraine im Wert von 50 Millionen Euro vor. Es soll unter anderem die Luftverteidigung stärken.
 .
Иллюстративное фото. pixabay

Polen bereitet ein neues Hilfspaket für die Ukraine im Wert von 50 Millionen Euro vor. Es soll unter anderem Mittel zur Stärkung der Luftverteidigung umfassen. Das ukrainische Verteidigungsministerium veröffentlichte die Zusage nach einer Online-Sitzung der Kontaktgruppe zur Verteidigung der Ukraine.

Die sogenannte Ramstein-Gruppe koordiniert die internationale militärische Unterstützung für die Ukraine. Auch weitere Partner kündigten bei dem Treffen neue Beiträge an. Großbritannien will 100 Millionen Pfund für amerikanische Rüstungsgüter im Rahmen des PURL-Mechanismus bereitstellen und bis Jahresende weitere 95.000 Drohnen liefern.

Die Niederlande sagten 300 Millionen Dollar für das Projekt „Drohnenlinie“ sowie 300 Geschosse zur Bekämpfung unbemannter Fluggeräte zu. Norwegen will ein bereits angekündigtes Paket über 200 Millionen Dollar für Patriot-Raketen finanzieren. Spanien, Litauen, Schweden und Estland kündigten ebenfalls weitere Beiträge an.

Weitere Drohnen-Angriffe an ukrainisch-moldauischer Grenze

Unterdessen griffen russische Drohnen Infrastruktur am ukrainisch-moldauischen Grenzübergang Starokazacze im Gebiet Odessa an. Der Betrieb des Übergangs wurde ausgesetzt. Die Zollbehörde meldete zerstörte Infrastruktur und Brände am Übergang und in seiner Umgebung.

Regionalgouverneur Oleh Kiper meldete zwei Tote und drei Verletzte. Bei den Opfern handele es sich um Zivilisten, die sich in der Nähe des Übergangs aufgehalten hätten. Rettungskräfte evakuierten 16 Menschen mit Bussen; die moldauischen Behörden wurden über den Angriff informiert.

Starokazacze liegt am südöstlichen Abschnitt der ukrainisch-moldauischen Grenze, etwa 70 Kilometer von Odessa und rund 130 Kilometer von Moldaus Hauptstadt Chișinău entfernt. Bereits am 20. August trafen russische Drohnen die Grenzübergänge Tabaky und Wynohradiwka im Gebiet Odessa.

IAR/PAP/adn


Tusk in Kiew: „Es gibt kein sicheres Europa ohne eine unabhängige Ukraine“

05.02.2026 19:25
Polens Ministerpräsident Donald Tusk hat der Ukraine bei einem Besuch in Kiew weitere Unterstützung zugesichert und Russlands Angriffskrieg scharf verurteilt. „Dies ist der Ort auf der Weltkarte, an dem alle sehr klar sehen, was gut und was böse ist. Man kann keine Zweifel daran haben, wen man unterstützen soll“, sagte Tusk bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

Premier Tusk: Brand in polnischem Drohnenwerk war Sabotage

02.09.2026 19:00
Ministerpräsident Donald Tusk teilte am Mittwoch mit, es bestehe kein Zweifel daran, dass der Brand in einem Werk zur Herstellung von Drohnenkomponenten in der zentralpolnischen Stadt Skarżysko-Kamienna absichtlich gelegt worden sei und es sich um einen Sabotageakt gehandelt habe.

Drohnenerkennungssystem für Warschau

03.09.2026 06:30
Warschau plant den Kauf eines modernen Systems zur Erkennung und Klassifizierung unbemannter Luftfahrzeuge. Damit soll die Stadt besser in der Lage sein, mögliche Bedrohungen zu erkennen und auf Drohnenvorfälle zu reagieren.

Lawrow warnt nach Drohnenvorfall in Leipzig vor „echtem Krieg“

07.09.2026 06:53
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die deutschen Vorwürfe nach dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig scharf zurückgewiesen. Die Anschuldigungen gegen Russland seien im Grunde „der Beginn eines echten Krieges“, zitierte ihn die russische Nachrichtenagentur TASS.

Ukraine fordert Schließung russischer Kulturzentren in Europa

08.09.2026 10:45
Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat die europäischen Staaten aufgefordert, nach dem Vorbild Deutschlands die sogenannten „Russischen Häuser“ zu schließen. Zugleich müsse der Druck auf Moskau erhöht werden. „Druck auf Moskau fördert die Diplomatie – er steht ihr nicht im Weg“, schrieb Sybiha am Dienstag auf der Plattform X.