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USA sprechen mit Lukaschenko. Weitere Gefangene im Gegenzug für Sanktionslockerungen freigelassen

16.09.2026 17:30
25 Menschen sind am Mittwoch aus Gefängnissen in Weißrussland freigelassen worden. Das teilte der US-Sondergesandte John Coale auf der Plattform X mit. Wie das Menschenrechtszentrum Wiasna mitgeteilt hat, befinden sich die politischen Gefangenen in Litauen.
Westliche Staaten haben Sanktionen gegen Weirussland verhngt, nachdem die Proteste gegen die Manipulation der Ergebnisse der Prsidentschaftswahl 2020 niedergeschlagen worden waren. Damals wurden viele Menschen inhaftiert, Hunderttausende haben das Land verlassen und sich in Nachbarstaaten niedergelassen, darunter in Polen.
Westliche Staaten haben Sanktionen gegen Weißrussland verhängt, nachdem die Proteste gegen die Manipulation der Ergebnisse der Präsidentschaftswahl 2020 niedergeschlagen worden waren. Damals wurden viele Menschen inhaftiert, Hunderttausende haben das Land verlassen und sich in Nachbarstaaten niedergelassen, darunter in Polen. BRAIN STORM/Drop of Light/Shutterstock

„25 Gefangene sind heute frei! Das Engagement von Präsident Donald Trump für direkte Diplomatie zeigt Wirkung. Wir danken Präsident Alexander Lukaschenko für diesen Schritt und unseren Freunden in Litauen für ihre Unterstützung. Wir werden die Beziehungen zwischen den USA und Weißrussland weiter verbessern und arbeiten daran, in naher Zukunft weitere Menschen freizubekommen“, schrieb Coale.

Der US-Sondergesandte sagte Journalisten in Minsk, die USA würden ihrerseits die Sanktionen gegen zwei weißrussische Unternehmen aufheben. Dabei handelt es sich um den Farbenhersteller Lakokraska und das Möbelunternehmen Bellesbumprom. „Wenn alle Fragen geklärt und von beiden Seiten vereinbart sind, werden weitere Menschen freigelassen und die Sanktionen gegen weitere weißrussische Unternehmen aufgehoben“, fügte Coale hinzu.

Unter den am Mittwoch freigelassenen politischen Gefangenen sind unter anderem die ehemalige Chefin des unabhängigen Portals tut.by, Ludmila Tschekina, der frühere Direktor der Nachrichtenagentur BelaPAN, Dsmitry Nawaschylau, der Gründer der Kultureinrichtung Art Siadziba, Pawel Belawus, der ehemalige Ermittler und Gründer der gemeinnützigen Organisation ByChange, Jauhen Juschkiewitsch, sowie die Aktivistin der Kampagne „Europäisches Belarus“, Alena Lasartschyk.

Westliche Staaten haben Sanktionen gegen Weißrussland verhängt, nachdem die Proteste gegen die Manipulation der Ergebnisse der Präsidentschaftswahl 2020 niedergeschlagen worden waren. Damals wurden viele Menschen inhaftiert, Hunderttausende haben das Land verlassen und sich in Nachbarstaaten niedergelassen, darunter in Polen. Nach Beginn des russischen Großangriffs auf die Ukraine 2022 wurden weitere Bürger in weißrussische Gefängnisse gebracht.

Im Zuge der von Coale geführten Gespräche wurden bislang insgesamt rund 500 politische Gefangene aus weißrussischen Haftanstalten entlassen. Unter ihnen waren der Friedensnobelpreisträger Aleś Bjaljazki sowie der Journalist und Aktivist der polnischen Minderheit Andrzej Poczobut. Nach Angaben von Wiasna befinden sich in Weißrussland weiterhin 904 politische Gefangene.

IAR/PR/ps

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