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Nach Sicherheitsvorfall in Lettland: Litauen verstärkt Grenze zu Kaliningrad

08.10.2026 12:05
Nach Angaben des lettischen Militärs versuchte eine Gruppe von mindestens 20 Migranten, von Belarus nach Lettland zu gelangen. Sie sei von bewaffneten und maskierten Männern begleitet worden, die lettische Soldaten bedroht hätten.
Polska podjęła decyzję o zmianie nazywania w naszym języku Kaliningradu na Królewiec
Polska podjęła decyzję o zmianie nazywania w naszym języku Kaliningradu na KrólewiecTsuguliev/shutterstock

Litauen verstärkt für mehrere Wochen die Sicherung seiner Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad mit Soldaten. Die Regierung in Vilnius bezeichnet den Einsatz als vorbeugende Maßnahme.

Hintergrund ist unter anderem ein Zwischenfall an der lettisch-belarussischen Grenze. Nach Angaben des lettischen Militärs versuchte eine Gruppe von mindestens 20 Migranten, von Belarus nach Lettland zu gelangen. Sie sei von bewaffneten und maskierten Männern begleitet worden, die lettische Soldaten bedroht hätten.

Wenig später seien maskierte Personen auf lettisches Staatsgebiet vorgedrungen, hätten einen Stromkasten beschädigt und zwei Überwachungskameras entwendet. Die Täter seien nach Belarus zurückgekehrt, bevor Grenzschützer den Ort erreichten.

Litauen verweist außerdem auf die allgemeine Sicherheitslage und auf Hinweise, Russland könne eine Mobilisierung ankündigen. Vilnius schließt nicht aus, dass dann auch aggressiv auftretende Personen versuchen könnten, Russland zu verlassen. An der Grenze zu Kaliningrad sei die Lage derzeit ruhig.

IAR/adn

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