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Altkanzler Schröder bei Putins Geburtstag

09.10.2026 02:00
Geburtstage feiert man im Kreis der engsten Vertrauten. Von dieser Annahme ist offenbar auch Wladimir Putin ausgegangen, der seinen „alten Freund“ Gerhard Schröder zu sich nach Hause eingeladen hat, teilte der Kreml mit.
Gerhard Schrder sorgt in Deutschland und Europa seit Jahren fr Kontroversen. Grund sind seine engen Beziehungen zu Wladimir Putin sowie sein frheres Engagement in russischen Energieprojekten wie Nord Stream und Rosneft.
Gerhard Schröder sorgt in Deutschland und Europa seit Jahren für Kontroversen. Grund sind seine engen Beziehungen zu Wladimir Putin sowie sein früheres Engagement in russischen Energieprojekten wie Nord Stream und Rosneft. Telegram/Kreml

Der Kreml erklärte, Putin habe am 7. Oktober überraschend aus Medienberichten erfahren, dass sich der ehemalige deutsche Bundeskanzler ganz zufällig in Moskau aufhalte. Der russische Präsident habe nicht lange gezögert und seinen „alten Freund“ zu sich nach Hause eingeladen, um mit ihm seinen 74. Geburtstag zu feiern. Gerhard Schröder verbrachte den gestrigen Geburtstag an der Seite Wladimir Putins, hieß es in der Mitteilung. Der Kreml hat dazu mehrere Fotos des „freundschaftlichen“ Treffens veröffentlicht.

Ende September 2026 wurde bekannt, dass Schröder in den Aufsichtsrat der russischen Tochtergesellschaft der Globus-Gruppe eingezogen ist. Nach Angaben des Unternehmens soll er unter anderem die strategische Entwicklung unterstützen.

Globus ist eine deutsche SB-Hypermarktkette mit Filialen in mehreren europäischen Ländern, darunter Deutschland, Tschechien und Russland. Das Russlandgeschäft der Globus-Gruppe wurde zuvor aus dem deutschen Mutterkonzern Globus Holding ausgegliedert und ist auf dem russischen Markt als eigenständige Struktur tätig.

Kontroverser Altkanzler

Gerhard Schröder sorgt in Deutschland und Europa seit Jahren für Kontroversen. Grund sind seine engen Beziehungen zu Wladimir Putin sowie sein früheres Engagement in russischen Energieprojekten wie Nord Stream und Rosneft. Seine neue Funktion bei einem russischen Handelsunternehmen hat erneut breite Kritik in Politik und Medien ausgelöst.

RMF24/ps

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