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Reuters: Weißes Haus ordnete Starshield-Beschränkung für Ukraine an

16.10.2026 11:21
Reuters zufolge erhielt das Pentagon aus dem Weißen Haus den Auftrag, Starshield für die Ukraine zu begrenzen. Wer entschied, bleibt offen. Trump habe dies nicht verlangt, sagt ein US-Regierungsvertreter.
Soldaten der 68. eigenstndigen Oleksa-Dovbush-Jgerbrigade der ukrainischen Streitkrfte richten am 10. April 2025 in der Nhe der Frontstadt Pokrowsk in der Region Donezk in der Ukraine angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine das Starlink-Satelliten-Internet-System ein. REUTERSInna VarenytsiaArchivfoto
Soldaten der 68. eigenständigen Oleksa-Dovbush-Jägerbrigade der ukrainischen Streitkräfte richten am 10. April 2025 in der Nähe der Frontstadt Pokrowsk in der Region Donezk in der Ukraine angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine das Starlink-Satelliten-Internet-System ein. REUTERS/Inna Varenytsia/ArchivfotoFoto: Soldaten der 68. eigenständigen Oleksa-Dovbush-Jägerbrigade der ukrainischen Streitkräfte richten am 10. April 2025 in der Nähe der Frontstadt Pokrowsk in der Region Donezk in der Ukraine angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine das Starlink-Satelliten-Internet-System ein. REUTERS/Inna Varenytsia/Archivfoto

Die Einschränkung des ukrainischen Zugangs zum Militärsatellitensystem Starshield ist nach Reuters-Recherchen im Weißen Haus angeordnet worden. Das Pentagon habe den Auftrag erhalten, die Nutzung zu begrenzen, berichtete Reuters unter Berufung auf US-Vertreter und einen Vertreter eines westlichen Staates.

Wer die Entscheidung im Weißen Haus konkret traf, blieb offen. Ein US-Regierungsvertreter erklärte, Präsident Donald Trump habe keine Einschränkung von Starshield verlangt. Die Entscheidung fiel in einer Phase, in der Trump die Ukraine zum Verzicht auf Angriffe gegen russische Raffinerien drängte.

Starshield ist die militärische Variante des SpaceX-Satellitensystems Starlink. Die ukrainische Armee nutzt es für Kommunikation und Drohneneinsätze. Ukrainische Stellen erklärten, die Begrenzung erschwere Angriffe auf russische Truppen und deren Logistik sowie den Einsatz von Abfangdrohnen. Bewegte Empfänger funktionierten nun nur noch bis rund 160 Stundenkilometern.

Der Betriebsstatus blieb widersprüchlich. Ukrainische Medien meldeten am 15. Oktober unter Berufung auf Quellen im Verteidigungsministerium eine Wiederherstellung ohne Einschränkungen. Das Präsidialamt in Kyjiw erklärte am selben Morgen dagegen, militärische Systeme seien weiterhin begrenzt. Reuters beschrieb anschließend ebenfalls eine fortbestehende Geschwindigkeitsgrenze.

Zudem beklagte Kiew, bei einem massiven russischen Angriff habe das ukrainische Militär zweimal den Zugang zu US-Frühwarnsystemen verloren. 

IAR/adn


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