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Lublin beendet Partnerschaft mit Lwiw

26.10.2026 22:30
Hintergrund ist die Entscheidung des Regionalrats von Lwiw, das Jahr 2027 zum Jahr der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) und ihres Kommandanten Roman Schuchewytsch zu erklären. „Wir sind nicht damit einverstanden, Mörder zu ehren“, die Polen, Juden, Roma und Armenier in den östlichen Grenzgebieten Polens „ermordet“ und „zu Morden angestiftet“ hätten, erklärte der Marschall der Woiwodschaft Lublin.
Die Partnerschaft mit der Oblast Lwiw ist beendet. Das hat das Regionalparlament der Woiwodschaft Lublin beschlossen. Polen knne keine Partnerschaft mit jenen geben, die Verbrecher verherrlichten, teilten Beamte mit.
Die Partnerschaft mit der Oblast Lwiw ist beendet. Das hat das Regionalparlament der Woiwodschaft Lublin beschlossen. Polen könne keine Partnerschaft mit jenen geben, die Verbrecher verherrlichten, teilten Beamte mit.Shutterstock

Die Partnerschaft mit der Oblast Lwiw ist beendet. Das hat das Regionalparlament der Woiwodschaft Lublin beschlossen. Alle 30 bei der Sitzung anwesenden Abgeordneten haben für die Aufhebung des Abkommens über die wirtschaftliche, handelsbezogene, wissenschaftlich-technische und kulturelle Zusammenarbeit zwischen der Woiwodschaft Lublin und der Oblast Lwiw gestimmt.

Der PiS-Politiker und Marschall der Woiwodschaft, Jarosław Stawiarski, sagte, es könne keine Partnerschaft mit jenen geben, die Verbrecher verherrlichten. Es habe sich um einen grausamen Völkermord gehandelt, für den sich bis heute niemand entschuldigt habe, fügte er hinzu.
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äußerte sich der PSL-Abgeordnete Marek Kos: „Wir können nicht hinnehmen, dass Ukrainer die Polen auf diese Weise behandeln.“ Zofia Woźnica von der Bürgerkoalition (KO) sagte: „Für die Polen ist das inakzeptabel.“

Der stellvertretende Vorsitzende des Regionalparlaments, Krzysztof Gawłaszkiewicz, erklärte, die ukrainische Seite habe Zeit gehabt, ihre Entscheidung zurückzunehmen. „Wir haben ihr bis heute Zeit gegeben, aber sie hat die Entscheidung nicht revidiert.“

Donald Tusk: Sieht nach einer gezielten Provokation eines Lwiwer Nationalisten aus 

„Die Ukraine wird bei ihrer Integration auf sehr große Schwierigkeiten stoßen, wenn sie nicht unsere Sensibilität respektiert. Ich habe den Eindruck, dass Präsident Selenskyj das gut verstanden hat. Ich habe viele Stunden darauf verwendet, ihn auch für die polnische Sichtweise in dieser Frage zu gewinnen. Für die Entscheidung irgendwelcher Regionalabgeordneten kann ich jedoch schwerlich Verantwortung übernehmen. Das sieht nach einer gezielten Provokation eines Lwiwer Nationalisten aus. Das ist sehr dumm und unnötig“, sagte Ministerpräsident Donald Tusk zu der Angelegenheit.

Der Regionalrat von Lwiw hat das Jahr 2027 zum Jahr der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA), ihres Kommandeurs Roman Schuchewytsch und des Aktivisten der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN), Oleh Olschytsch, erklärt. Die UPA und die OUN sind für den Völkermord in Wolhynien und Ostgalizien verantwortlich.

RMF24/ps

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