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Ex-Premier Morawiecki wirbt für Misstrauensvotum gegen Regierung Tusk

02.11.2026 12:19
Der ehemalige Premierminister und Vorsitzende von Rozwój Plus sieht nach eigenen Angaben noch zehn oder elf fehlende Stimmen für einen Regierungswechsel. 
Der Vorsitzende von Rozwój Plus, Mateusz Morawiecki (M), sowie die Parteipolitiker Andrzej Kryj (L) und Piotr Mller (R) whrend einer Pressekonferenz vor dem Verfassungsgericht in Warschau am 31. dieses Monats. Die Krise im Verfassungsgericht entstand, nachdem am Nachmittag des 30. dieses Monats bekannt wurde, dass die Ttigkeit des Prsidenten
Der Vorsitzende von „Rozwój Plus“, Mateusz Morawiecki (M), sowie die Parteipolitiker Andrzej Kryj (L) und Piotr Müller (R) während einer Pressekonferenz vor dem Verfassungsgericht in Warschau am 31. dieses Monats. Die Krise im Verfassungsgericht entstand, nachdem am Nachmittag des 30. dieses Monats bekannt wurde, dass die Tätigkeit des Präsidenten PAP/Marcin Obara

Der Vorsitzende von Rozwój Plus, Mateusz Morawiecki, fordert ein Misstrauensvotum gegen die Regierung von Donald Tusk und schlägt Marek Jurek als Chef einer technischen Regierung vor. Ansonsten, so der Politiker auf X, drohe gar ein Bürgerkrieg. Auch die Pläne einer dauerhaften Militärpräsenz könnten gefährdet sein.

Morawiecki erklärte bei Polsat News, für die absolute Mehrheit von 231 Stimmen im Sejm fehlten zehn oder elf Abgeordnete. Seine Partei führe Gespräche. Als mögliche entscheidende Fraktionen nannte er Polska 2050 und PSL. 

Der frühere Ministerpräsident will den Regierungswechsel mit einem Umbau des Verfassungsgerichts verbinden. Nach seinem Plan sollten alle derzeitigen Richter in den Ruhestand treten. Ein neuer Sejm solle zwölf Richter mit Amtszeiten von einem bis zwölf Jahren wählen. Dafür solle eine Dreifünftelmehrheit erforderlich sein.

Morawiecki, der nach einer Abspaltung der Recht und Gerechtigkeit PiS die Partei Rozwój Plus neu gegründet hat, begründete seinen Vorstoß mit der Krise am Verfassungsgericht.  

Ministerpräsident Tusk erklärte indes in einer Ansprache, die Krise sei Teil eines von PiS und den Präsidenten Andrzej Duda und Karol Nawrocki verursachten Abbaus rechtsstaatlicher Regeln. Der Staat müsse das Verfassungsgericht schützen und seine Arbeit gewährleisten. 

PAP/adn


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