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PiS-Antrag bringt Konflikt um Verfassungsgericht in EP-Monitoringgruppe

04.11.2026 11:37
Auf Antrag von PiS-Abgeordneten berät eine EP-Monitoringgruppe Ende November über die Lage am Verfassungsgericht. Die Koalicja Obywatelska fordert, dabei auch die Entwicklung seit 2015 zu thematisieren.
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Ілюстративне фото.CC0 Public Domain

Der Konflikt um das Verfassungsgericht steht am 30. November auf der Tagesordnung einer Monitoringgruppe des Europäischen Parlaments für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte. Den Eintrag hatten Abgeordnete von Prawo i Sprawiedliwość beantragt, wie die Brüsseler Korrespondentin Beata Płomecka erfuhr.

Die Gruppe arbeitet im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres. Ihre Beratungen finden nicht öffentlich statt. PiS-Abgeordnete begründeten ihren Antrag mit ihrer Einschätzung, die Vorgänge am Verfassungsgericht gefährdeten die Verfassungsordnung.

Bürgerkoalition: Vorgeschichte seit 2015 gehört mit zur Debatte

Dariusz Joński von der Koalicja Obywatelska kündigte eine entschiedene Antwort an. Eine Debatte über das Verfassungsgericht müsse aus seiner Sicht auch die Entwicklung seit 2015 einbeziehen. Damals habe der Abbau des Gerichts begonnen.

Getrennt von der Sitzung der Monitoringgruppe beantragte PiS-Delegationsleiterin Beata Szydło eine Beratung im Sonderausschuss zur Europäischen Demokratieschild-Initiative. Sie schlug vor, Vertreter des Präsidenten, unabhängige Verfassungsrechtler und den EU-Kommissar für Rechtsstaatlichkeit, Michael McGrath, einzuladen.

Hintergrund sind die jüngsten Vorgänge am Verfassungsgericht. Auf dessen Internetseite wurde eine Unterbrechung der Amtsausübung von Präsident Bogdan Święczkowski und Vizepräsident Bartłomiej Sochański bekanntgegeben. Zur Leiterin der Arbeit des Gerichts wurde die Richterin Anna Korwin-Piotrowska erklärt.

IAR/PAP/adn


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